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Wertjanz & Genser sichern Spitze mit Remis Veröffentlicht am: 04.08.2011   Autor: von Alfred Eichhorn

Der Schlager der Spielrunde 6 in der Neuen Burg in Völkermarkt im A-Open fand mit einem Remis der Leaderprotagonisten Wertjanz & Genser offenbar eine beiderseitige Wohlgefälligkeit. Die Statistik wirft einen +4-Überhang aller bislang entschiedenen Partien (24-20) für die schwarzen Steine aus, ein Detail, das der „weiße“ Genser gestern aber noch nicht in Betracht ziehen konnte

Desgleichen auch sein in Zweitwertung vorläufig leicht führender „Die Klagenfurter“-Kollege David Wertjanz. Das Duo bleibt damit aber eine Partie voraus, da das Duell dahinter mit „Konstante“ Salihovic (Bosnien-Herzigowina) und dem Deutschen Franz (beste BH-Wert. mit 22,5, +1 im 22-köpfigen Feld) keinen Sieger nahm.

Das slowenische Nationaltandem Tomazini/Spalir verbesserte allerdings auch sein Score auf vier Zähler, nach Gewinn über Kuess sowie Töfferl. Überraschend gute Karten in der prestigeträchtigen Seniorenwertung hat Wolfsberg „Grand Senior“ Ottomar Klement. Er teilt mit dem höher eingestuften, vierten teilnehmenden A-Slowenen, Dusan Jokovic den Punkt.

Die Nr. 1 der Setzliste IM Kiss und die Nr. 3, FM Kaspret, erfüllten ihre Pflicht mit einem 1:0 über Knapp bzw. Pranjic (SLO). Gensers Gegner heute Abend, mit Tomazini, der Weiß hat, ist sicherlich unangenehmer zu spielen als Wertjanz’ Salihovic. Zumal der beste Schachspieler „Mittlerns“ ever mit Anzugsvorteil beginnen darf. Bloß, wie oben gesagt, bei „Organisations-Capo“ Franz Krassnitzer finden Schwarzspieler den „verdienten“ Überhang-Bonus.
6. Runde: Top Ten: 1. Wertjanz, 2. Genser je 5, 3. Franz, Tomazini, Salihovic, Spalir, je 4, 7. Kaspret, Kuess, Kiss, Jokovic, je 3,5.

Wieser steht vor persönlichem Meisterstück

Für die Nr. 6 im „B“-Turnier ist das Prädikat Tausendsassa zugeschnitten, bislang jedenfalls gab sich der St. Veiter-„Brettjongleur“ im begehrteren B-Event vor Ort keine Blöße. Und legte gestern besagtes i-Tüpfelchen drauf nach seinem Schwarz-Coup gegen den Deutschen Schmidt. Sein Lohn: er geht mit einem halben Punkt Vorsprung auf seinen jungen Rivalen Florian Hribernig, der Moser bezwingen durfte, in die Finalrunden.

Im vorläufigen „4er-Paket“, als kollektive Dritte, finden sich der steirische „Weitenjäger“ Günther, mit seinem Schlag gegen „Senica“, zudem der unvermindert  kesse Protagonist Markus Chiodo. Seiner Spielführung konnte selbst Andreas Guetz nichts entgegensetzen. Kampl und Löscher ist im Gleichgewicht, endet daher mit einem Remis zu ebenfalls vier erfassten Zählern. „Gastgeberin“ Maria Krassnitzer schlägt Bürger P. und ist im Soll mit 3,5-Zählern.
Auslage, 6. Runde: Wieser (5)/Chiodo, Hribernig (4,5)/Schmidt, Günther/Kampl, Löscher/Topolovec (3,5), sonst je 4.

“Talk-News” aus dem Turniersaal

Dass vier junge Schwalben offenbar Vorzüge im Schachspiel erkennen wollen, weiß Krassnitzer zu berichten. Der circa einstündige Aufenthalt im Turniersaal vorgestern forderte den Hauswart und vielleicht auch den KSV-Mitglieder- und Elo-Referenten Daniel Knapp. „Kacka“ war zu diesem Zeitpunkt möglicherweise sein Stellungsbild noch nicht. Allerdings verrichtete eine dieser jungen „Schwalben“ unverrichteter Dinge ihre Not und verunzierte die Brettseite von D.K. Ob’s einen temporären oder ursächlichen Zusammenhang gibt, weiß man präziser nur vor Ort.

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