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Wer führt in 2. Bundesliga? Na klar, Wolfsberg! Veröffentlicht am: 03.11.2011   Autor: von Alfred Eichhorn

Drei Spiele – drei Siege! So imposant war der Einstieg im oberösterreichischen St. Valentin für ZH Technologies Wolfsberg im 2. Bundesliga-Mitte-Rückblick ausgefallen. Obgleich der Spielsechs, mit ihrem zum Einsatz gebrachten kroatischen Prunkstück-Trio Stevic, Kozul & Jovanovic und dem gelungenen Einstand von FM Egon Reichmann, nicht alles in den Schoß fiel.

IM Neubauer Martin- stark wie selten zuvor
IM Neubauer Martin- stark wie selten zuvor

Gleich beim Auftakt hantelten sich Waldmann & Co. zum mühevollen 3,5:2,5-Arbeitssieg über Straßenbahn Graz. Mit vollen Beiträgen vom GM-Duo Kozul & Jovanovic. Am 2. Spieltag läuft’s geschmeidiger, Gegner Styria Graz konnte vom „ZH-Sechser“ ziemlich souverän mit 4:2 niedergehalten werden. Dabei hat auch Kapitän Gerald Waldmann seinen stärksten Auftritt mit einem Sieg (2 Verluste sonst). Den zweiten Einzelpart produzierte Ex-Europameister Zdendo Kozul. Quasi am Finaltag (3. Runde) lief es dann aber ideal: Vor allem mit der Brettpremiere von FM Egon Reichmann, der „selbstverständlich“ seinen Part gewann, zudem verbuchte der „Kämpfer vor dem Herrn“, Heimo Töfferl einen wertvollen Sieg. Die Bretteinser und –zweier Stevic und Kozul komplettierten mit ihren 1:0-Akts den nominell höchsten Sieg mit 4,5:1,5. Der Gegner: Aufsteiger Grieskirchen aus Oberösterreich. „Unsere drei kroatischen Legionäre haben diesmal ziemlich gewütet“, so Kapitän Gerald Waldmann vom neuen Leader Wolfsberg.

Zwei Remis für Maria Saal & Klagenfurter

Für ASVÖ Fundermax St. Veit setzte es drei „dumme“ 2,5:3,5-Verluste in ihren auf absoluter Augenhöhe über die Bühne gegangenen Duellen mit St. Valentin, Steyregg und Straßenbahn Graz. Schade, dass dabei die Superresultate von Bretteinser IM Martin Neubauer und FM Guido Kaspret, mit je 2,5 fetten Zählern, keinen „Teameffekt“ erzielen konnten. Null Matchpunkte – das schmerzt!

Ein Wort zu IM Neubauer: Martin gelang in der 1. Deutschen Bundesliga für sein Team Hockenheim ein herausragendes Debüt mit ebenso satten 2,5-Zählern. „Der vorletzte Platz und keine Punkte schmerzen. Vor allem, weil Marco Dietmayer-Kräutler im Sekundendrama (30 sec. Zeit) die Klappe der Uhr verfehlte.“ Dieses Kuriosum (so Daniel Knapp & Heinz Brescak) kostete etwa in theoretischer Remisstellung das aufgelegte 3:3 gegen Steyregg und den einen Punkt, den die beiden Kärntner Konkurrenten „Die Klagenfurter“ und SK Maria Saal wenigstens in der vorläufigen Tabelle, mit ihren 3 Spielen, schon haben. Nun folgen die regionalen Dispute und Derbys mit dem Schauplatz Maria Saal! Sicherlich hat sich SK MPÖ Maria Saal mehr als „nur“ einen Punkt nach dem Auftakt erwartet. De facto hielten sich aber vielversprechende Stellungsmerkmale und zählende Outputs nicht die Waage. Das jüngste Team dieser 12er-Liga der „Mitte“ wurde nicht ein Opfer mangelnder Routine, sondern es fehlte schlichtweg das „Spielglück“.

Auf diesen Nenner brachte es auch ihr debütierender „Non-playing-Captain“ Herbert Halvax. Grund zum Strahlen hatte jedoch einer: Vereinsdebütant Robert Rieger mit seinen „bärenstarken“ 2 Zählern (2 Remis, Sieg über Stefan Steiner) gesamt. Am 1. Spieltag setzte es für Spieleinser GM Marco Tratar eine 1:5-Ernüchterung mit Styria Graz. FM Mario Schachinger zeichnete dabei fürs zweite Remis. Straßenbahn Graz entwischte mit einem 3,5:2,5-Erfolg. Sehr zum Ärger von Tratar, der das 2. Einzel verdichten konnte. Remis erreichte Sechserspieler FM Gabor Horvath. Ihr Potenzial kehrten Halvax, Hartl aber beim 3:3-Remis gegen Mitfavorit Ansfelden hervor. Sechs Remis am Ende sind aber nach wie vor eine Rarität.

„Fünf, sechs Teams sind mit uns auf Augenhöhe, der Abstiegskampf ist völlig offen. Unser Beginn hätte besser sein können, war aber in Ordnung“, befand Obfrau Helga Stangl von SC Die Klagenfurter.

Die Mischung mit 3 Oldies und 3 Jungen hat sicherlich etwas Exklusives. Einmal mehr war das FM-Duo Heimo Titz & Kurt Petschar das Maximum. Petschar mit 2,5 und Titz mit seinen 2-Zählern. Ferner freut das „Comeback“ von FM Hans Singer, trotz wohl fehlender Spielpraxis 2 Remis am Sechserbrett. David Wertjanz hat seine Feuertaufe am „2er-Brett“ mit Bravour (2 Remis) bestanden. Zudem war für David durchaus mehr zu holen gewesen. Ergebnisse: 3:3 mit Steyregg; 2,5:3,5 gegen den 3-fach erfolgreichen Gastgeber St. Valentin; 2:4-Verlust gegen Styria Graz.

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