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Vorentscheidung für St. Veit gefallen Veröffentlicht am: 25.03.2019   Autor: von Alfred Eichhorn

Der einzustufende entscheidende bis vorentscheidende Ligahit am 10. Bretttag mutierte – erwartungsgemäß – zum Wechselbad der Gefühle! Es war angerichtet für die Protagonisten Gastgeber SK Dolomitbank Lienz und Herausforderer SV Aspernig St. Veit auch bei jahreszeitlichen Höchsttemperaturen.

Der Dolomitenachter, bei dem bloß Bachlechner fehlte, nahm straff Kurs zu vorzeitigem Meistertitel und Bundesliga-Mitteaufstieg, sicherte sich mit seinem FM-Duo Bernhard Tabernig und Robert Rieger den Brettabschnitt eins bis vier mit 2,5:1,5. Das Topbrett Marco Dietmayer-Kräutler remis und „Bank“ FM Ivano Ceschia (6,5/7 Pkte.) hielten die Herzogstädter aber noch auf Schlagdistanz. Die Rolle der Dramaqueen wurde somit auf den Schauplatz Brett sechs ausgelagert, zuvor freilich legte noch St. Veits effizienter Saisonjoker Wolfgang Guetz (3,5/4) mit seinem Punkt dafür die Basis. Brett acht war x nach Uhrenversagen und der Brennpunkt wurde damit auf Spielbrett fünf und sechs verschoben. Dort war das Gästekollektiv eine gefühlte, unendliche Distanz weg von den 1,5 benötigten Punkten, einzig die junge „Poweramazone“ Chiara Polterauer konnte ihr Talent abrufen, erteilte einem taktischen Remisangebot eine Absage, ehe sie mit ihrem Nachzugsieg zur großen Matchwinnerin in seriöser Nachbetrachtung mit klasse Leistung wurde. Meine ablaufgeschuldete Draufgabe zum Remis und einfach nur glücklichen 4,5:3,5-Gesamtsieg – war im Fortgang mit gewählter Eröffnung fragwürdig , im Mittelspiel zunehmend chaotischer und im aussichtslosen Endspiel – hier einmal sogar Remis (!) verpasst – schier mit zwei Minusbauern aussichtslos unterm Strich. Aber mein Gegner war wie in der Vorsaison richtig nett zu mir und forcierte das Remis alleine nach seiner Vorstellung. Aber noch braucht der neue Leader einen Punkt gegen Schachmaty Ruden als Rückversicherung in zwei Wochen. 

Es ist keine Sensation mehr, Maria Saal wird von Magistrat Klagenfurt mit einem 5:3-Sieg in die Unterliga gestoßen. Admira Villach bringt in „Bestaufstellung“ Askö Finkenstein mit 5,5:2,5 zu Fall. FM Riemelmoser holt sich Sieg am ersten Brett. Schachmaty Ruden schlägt die Klagenfurt(er) mit 5:3; Genser fügt Kaspret dabei ersten Saisonverlust zu. Wolfsberg unterliegt zuhause Feffernitz mit 3,5:4,5; Waldmann & Töfferl verbuchen einen Punkt vorne. Die Schachfreunde Villach erreichen ein 4:4 gegen Spittal und planen für die „neue“ Unterliga. Jetzt steht noch die finale Zugabe beim Gastgeber Admira Villach in zwei Wochen in der Auslage. Dort verteidigt Julian Maresic (8/10) den Topscorerstatus gegen Frank Schröder (7,5/9).

Das Cupfinale geht am 12. April mit Admira Villach und „Überraschung“ Feldkirchen über die Bühne. 

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