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Völkermarkt Open startet samstags durch Veröffentlicht am: 23.07.2013   Autor: von Alfred Eichhorn

Kärntens Denksportler wollen Sieg in Völkermarkt. Titelverteidiger IM Kiss ist ebenso am Start wie die Topjugendlichen Halvax & Wertjanz.

Kärntens vier grandiose Schachopen mussten im Vorjahr ohne Heimsieg auskommen. Bei den Samstag, ab 19 Uhr beginnenden Völkermarkt Open im Supersaal der Neuen Burg in der Stadt Völkermarkt könnte es wieder mit einem „reinen“ Kärntner Sieg klappen. Denn erfreulicherweise ziert die A-Startrangliste gleich zwei bärenstarke Nachwuchsspieler. Ein heißes Eisen ist sicherlich der sich zuletzt in der Turnierarena rarmachende FM Georg Halvax. Der mittlerweile 20-jährige Student benutzt diese neun Partien um „fehlende Spiel- und Turnierpraxis wettzumachen“. Der Maria Saaler nimmt das A-Rennen mit Startnummer fünf in Angriff. 

Mit David Wertjanz ist ein weiteres heißes Eisen um die Top-3-Ränge der 12. Denksportauflage während der Alpen Adria Sportspiele 2013 am Start. Der 18-jährige Kühnsdorfer konnte sogar vor zwei Jahren das Hauptturnier zu seinen Gunsten - als Topüberraschung entscheiden. Ob’s ihm diesmal auch wieder gelingen kann, steht freilich auf einem anderen Blatt Papier. Allerdings ist sein ungarischer Freund und „Schachpapa“ IM Attila Kiss als Titelverteidiger auch wieder dabei. Vielleicht für beide ein gutes Omen. Die härteste Konkurrenz kommt aus Slowenien mit den Brüdern Aljosa & Zan Tomazini sowie IM Zupe und vielleicht auch IM Leon Mazi. 

Gespannt darf man freilich auf das Abschneiden von Marco Stagl sein. Dem künftigen Schachmaty-Unterligisten gelang in St. Veit ein bärenstarkes Turnier als „unglücklicher“ Zehnter. Drei Ränge besser war sein Styria Graz-Kollege Thomas Manhardt platziert. Sein Mitmachen vor Ort wäre allerdings eine Sensation, liebäugelt er doch mit seinem „Heimturnier“ in Feffernitz. Aus der „Oldiefraktion“ hat wohl Wolfsbergs MK Heimo Töfferl mit Abstand die besten Karten um die Top-10-Plätze. 

Aus dem Kreis des Veranstalters gehen Artur Sommer, seine Töchter Milena & Hannah in das neun Runden lange Denksportintermezzo. Schachmaty Boss, Turnierdirektor Franz Krassnitzer: „Das wird diesmal klein, aber fein werden in der Neuen Burg.“ Mal schauen, wer sich noch aller vor Ort zeigen wird. 

Samstag geht’s ab 19 Uhr los, desgleichen montags bis freitags. Sonntag beginnt’s um 10 und 19 Uhr, Finaltag Samstag startet ab 10 Uhr; die voraussichtliche Siegerehrung wird circa ab 15.30 Uhr über die Bühne gehen. 

Im B-Bewerb wird sich wohl das Gros der Teilnehmer tummeln. Vorläufig einmal ist Günther Oberberger vom Schachverein Feffernitz ein heißer Anwärter um das imaginäre Stockerl. Erfreulicherweise ist die Startrangliste ein Tummelplatz der Obmänner. Ein Stelldichein gibt Georg Weiler, der Obmann von SK Lienz. Ein weiteres Stelldichein gibt ferner Harald Göslbauer, der Motor der steirischen Open in Ratten. Ein Debüt gibt Peter Jirovec von den Amateuren Wien mit seiner vorläufigen B-Startnummer-3.

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