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Kärntner Landesmeisterschaft 2026
Vom 22.02. bis zum 24.10. findet die Kärntner Landesmeisterschaft 2026 statt.
Knapp 60 Schachbegeisterte zeigen sich während der 12. Auflage der Völkermarkt Open im Rahmen der Alpen Adria Sportspiele 2013 in der Neuen Burg hitzeresistent.
Georg Halvax ist der vorläufige König im A-Bewerb – der Maria Saal Bundesligist schockt die starke Meisterkonkurrenz mit drei Folgesiegen. Das war ein bärenstarker Einstieg bei seiner Turnierpremiere im Erwachsenenschach. Heute ab 19 Uhr wartet auf den 20-Jährigen allerdings der Titelverteidiger und mehrfache ungarische Saalchampion IM Attila Kiss. „King“ Georg zelebriert im Revival der österreichisch-ungarischen Monarchie dabei den unterstützenden Anzugsvorteil.
Ein Schachgenuss auf hohem Level wartet auf dem Zweierbrett: das Generationenduell im slowenischen Hit von „Turnierboss“ IM Leon Mazi mit dem aus dem tschechischen Parduvice rasch zugereisten Neo-FM Jernej Spalir. Wer hat dabei den längeren Atem? Kärntens uneingeschränkter Openkönig Mazi oder sein sich ins Rampenlicht drängender 21-jähriger Landsmann.
Ein „Hammerduell“ erlebt auch Tisch 3 mit dem reizvollen Gefecht von MK Thomas Manhardt mit dem noch 18-jährigen Kühnsdorfer Ex-Sieger David Wertjanz. In Kärntens Turniersälen explodiert „Spittaler“ Manhardt zuletzt ziemlich regelmäßig: Der Styria-Express scheint schon ein „Abo“ auf die prestigereichen Top-10-Ränge zu besitzen. Andererseits will sich Youngster Wertjanz wohl an weiteres Mal am hausgemachten Siegesnektar (Holundersaft?)von Turnierdirektor Franz Kraßnitzer laben, so muss nach seinen zwei Punkteteilungen nun ein ganz Punkt in diesem reizvollen Duell mit Schwarz auf seine Habenseite wandern.
In den Fokus rückt freilich auch noch Tisch vier mit Wolfsbergs Meisteroldie Heimo Töfferl. Auf den 64-jährigen Tausendsassa wartet sein deutsches „Schachenkerl“ Robert Scholz. Mit knapp 14 Jahren ziert Roberts Visitenkarte immerhin schon eine aussagekräftige Jugend-WM-Teilnahme. Vielleicht motiviert Töfferl dieses Duell zu seinem nächsten Musical? Ähnlich der schon nostalgiebehafteten Klassikervorlage Chess ...
Völkermarkts 12. Gesamtauflage präsentiert sich den Favoriten in den ersten zwei Spieltagen gegenüber alles in allem gutgesinnt. Trotzdem mussten einige überraschende Aderlasse erdulden. Das betrifft zum einen das Duell von Daniel Knapp mit Blaz Kosmaz. Der Slowene rackerte sich 106 Züge lang ab ehe er gegen Kärntens Eloreferenten zu einem schmeichelhaften Remis mit seinem Sololäufer gegen Springer und zwei Mehrbauern Knapps kam.
Einmal mehr wurde die Klagenfurter-Institution Werner Hipfl seiner Rolle als harte „Auftaktnuss“ gerecht. Der Fernschach-Haudegen trotzte MK Manhardt sein schon zur Gewohnheit geadeltes Remis ab. Gleich zwei davon musste auch der mühevoll in die Gänge kommende Mitfavorit um die Podestränge David Wertjanz akzeptieren. Zuerst gegen den Slowenen Spacapan und als Draufgabe Sonntagabend gegen Robert Scholz. Ins Rampenlicht der Topüberraschung trat U18-Spieler Wolfgang Guetz. Der St. Kanzianer holte sich seinen bislang prestigereichsten Skalp mit Marco Stagl. Der Styria- und Rudenspieler lief ja beim St. Veit Open als grandioser Zehnter über die Ziellinie von Hauptorganisator Friedrich Knapp.
Um vier Spieler weniger mit 24 tummeln sich am U-18-Schauplatz im B-Turnier. „So wie im Vorjahr“, weiß ein trotzdem nicht unzufriedener Turnierboss Franz Kraßnitzer zu berichten. Trotzdem war das erste Spieldrittel dort nicht minder spannend. Diktiert wurden die ersten drei Partien von einem regional erfreulichen Wettstreit von langjährigen Funktionären und vielversprechenden Jugendhoffnungen.
Ein Dreipunkte-Maximalist ist Paul Kogler, der noch 12-jährige Maria Saaler und Tanzenberg-Gymnasiast’ hat ebenso drei Siege auf seinem „Saalkonto“ verbuchen dürfen wie sein heutiger Rivale und Brettroutinier Georg Weiler. Erstaunlicherweise konnten beide ihren Verfolgern schon um einen ganzen Zähler enteilen. Der SK Lienz Obmann’ und dortige Openveranstalter darf dabei Weiß auf die Reise schicken. Kogler oder Weiler, gibt’s in diesem reizvollen Generationen-Megahit heute schon eine erste vielversprechende Weichenstellung um den prestigereichen Gesamtsieg im B-Turnier?
Dahinter duellieren sich mit nicht minderem offenen Visier sieben Akteure mit je zwei Zählern. In nach unter aufgefädelter Reihe sind das die Protagonisten Thomas Grießnig versus Wiens Schulschachkoryphäe Peter Jirovec; St. Veits beachtlicher Wiedereinsteiger Alfred Schrammel, alias Bernhard mit Harald Göslbauer, seines Zeichens Macher und Lenker der prestigereichen Rattener-Schachtage. Und last but not least will sich auch Kärntens oberster Schulschachreferent Franz Josef Topolovec mit Schwarz gegen seine attraktive jugendliche Herausforderin Hannah Sommer (1,5 Pkte.) stemmen. Apropos Höhere Schulen: Topolovec’ vorläufiger Brettvorgesetzter mit Franz Wertjanz findet sich vor ihm auf Tisch vier. Der HTL-Pädagoge lotet dort mit Weiß das Widerstandspotenzial seines slowenischen Widersachers Gregor Globevnik aus.