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Und wieder führt Maria Saal Liga an Veröffentlicht am: 03.10.2016   Autor: von Alfred Eichhorn

Sloweniens Tomazini-Duo entscheidet den Ligahit für Maria Saal gegen Admira Villach. SK Lienz & Asvö St. Veit haben auch zwei Siege zu Buche stehen.

Am zweiten Bretttag der Liga stellte sich das Gipfeltreffen von BL-Mitteabsteiger Askö Admira Villach mit Kärntens „Titelnimmersatt“ Maria Saal in die Auslage. Just wegen dauerhafter Brisanz und begleitendem Prestigepotenzial, aber mehr noch aus Anlass, da die Admira nach Auftaktverlust bereits im Hinblick auf eine Rückkehr in die zweithöchste nationale Spielklasse quasi in „Zugzwang“ geraten war. Derweil greift diese Analyse beim Blick auf die Spielacht doch fehl, vorne zwar mit den Kapazundern Riemelmoser, eigenem Frank-Duo und deutschem Neuzugang Holzmann quasi noch auf Augenhöhe mit Zan & Aljosa Tomazini sowie Paul Imarah und Josef Steiner. Am Ende des Tages freilich gab’s wohl lange Gesichter nach einem 3,5:4,5-Verlust, denn die Top-2-Bretter gingen an die Gäste und Holzmanns Einzelschlag ließ bloß individuelle Freude mehr aufkommen. Bartl musste gegen Altmeister Ramusch außerdem das Handtuch werfen und summa summarum wäre mit Hafner, vor allem Perhinig (spielberechtigt?) oder deutschem Frank dieser Kampf „sicher“ an die Draustädter gegangen. 

Quasi das Who is who an verfügbarem Kaderpotenzial präsentierte hingegen der zweite Schauplatz mit dem Duell von Gastgeber Wolfsberg mit St. Veit. Der Gast hatte und hat mit den Lavantalern so seine Mühe, war unterm Strich nicht gerade mit Erfolgen zuletzt verwöhnt. Nach vorsaisonallem 4:4 und erstem Teilerfolg entwickelte sich der Verlauf diesmal – nach vorgelegtem 1:0 von Neo-Mathematikstudent Wolfgang Guetz (Pesec) und baldigem Ausgleich durch Marco Stagl über Eichhorn auf ein identisches Endscore zu. Louie Schaffner brachte St. Veit mit seinem Sieg über Tobias Leitner am Jugendbrett wieder in Führung, der Ausgleich war für Altmeister MK Töfferl „alles andere als ein Sparziergang“ gegen weiblichen MK Laura Tarmastin. Die 4,5:3,5-Entscheidung fiel am Einserbrett, wo ein „schwarzer“ IM Leon Mazi das bessere Ende hatte gegen IM Vladimir Hresc. 

Ein Wort in eigener Sache soll freilich nicht fehlen: der Verfasser hat vorläufig noch kein taugliches Rezept gegen seine „steirische“ Allergie gefunden. Nach Gerd Mitter wird auch Marco Stagl zum Stolperstein wegen eines nächsten Randspringers auf Feld a6; innerhalb der eigenen Acht setzt es zudem mit fünftem Einsatz der Neo-Jusstudentin Laura Hiebler (3,5/5 Pkte.) für ihn gleichzähligen Verlust. Und last but not least ließe sich das noch  fortsetzen. Sonst freilich ist alles gut ... 

... Gut fühlt sich speziell Post-SV-Kärnten nach ihrem 4,5:3,5-Triumph bei Feffernitz: „Zweier“ Christian Starc schlägt IM Simon Jeric und stellt damit die Weichen. Hohen Anteil am Erfolg hatte auch ihr Jugendtalent Daniel Lepuschitz mit seinem 1:0 über traditionell nicht leicht zu schlagenden Günther Oberberger. Hannes Tscharnuter verbuchte einzigen vollen Hausherrn-Sieg. 

... Gut fühlt sich auch SK Lienz mit frischem Frontmann Christoph Wurm (starke Punkteteilung mit IM Mencinger) nach dem 5,5:2,5-Coup bei Askö Finkenstein und erobertem Zwischenrang zwei. Das Trainer-Schülergespann Mascher/Maresic freute sich über zwei Prestigeerfolge gegen Kozamernik und Gert Tscheinig. Für den Gastgeber punktete nur Markus  Gärtner voll. 

... Weiters gut fühlt sich auch Schachmaty Ruden nach dem 5:3 zuhause über Magistrat Klagenfurt. Magistrats fette „Auswärtsbeute“ freilich macht „Altmeister“ Leo Puff mit seinem 1:0-Ritterschlag über Sloweniens FM Jernej Spalir. Neben diesem „Ausrutscher“ aber gab sich die Kraßnitzer-Truppe keine weitere Blöße, wahrte die Papierform durch Kaspret, Zebedin und Hoffmann sowie Maierhofer. Tja und „back“ bei Magistrat ist auch Andreas Kölich, der am Jugendbrett Gabriel Doujak in die Schranken weisen konnte. 

... Ferner gut fühlt sich auch Feldkirchen nach dem wichtigen 5:3-Auswärtssieg bei den weiter dezimierten Schachfreunden aus Villach. Karl Sabitzer schlägt Gerald Enzi; Dietmar Gruber gewinnt gegen Bernhard Hafner sowie auch De Vora über Dreger. Aus der Reihe tanzte Helmut Mortsch mit seinem 1:0-Streich über Karl Lang. 

Ohne Punktverlust ist das Quartett mit Mazi, Zebedin, Töfferl und Karl Senfter (Lienz) mit jeweils zwei Zählern als Eigen in der Scorerliste.  Weiter geht’s bereits am 15. Oktober mit Highlight Maria Saal versus Finkenstein. Dazwischen ist die Alpe-Adria-Jugendschachgala mit 29. Dasein von Dienstag (11.10., Beginn 14.15 Uhr) bis einschließlich Donnerstag, Siegerehrung ca. 10.30 Uhr im St. Veiter Kunsthotel Fuchspalast.

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