
Jubiläumsbuch vom Legendenklub der Austria Klagenfurt hier erhältlich:
https://austriaklagenfurtlegenden.at
Kärntner Landesmeisterschaft 2026
Vom 22.02. bis zum 24.10. findet die Kärntner Landesmeisterschaft 2026 statt.
Von der Papierform musste man die italienische Nr. 1, IM Guido Flavio, beim Kampf um die „wertvollste“ Jacques Le Mans“- Uhr und den mit 750 € dotierten Spitzenrang bei der 30. internationalen Jubiläumsauflage der St. Veit Open im Bundesschulzentrum St. Veit stets auf der Rechnung haben. Zumal der pragmatische „Brettjongleur“ es schaffte, am überwiegend national dekoriertem Schaufeld, ohne Verlust zu bleiben. Das allein ist Rechtfertigung genug für seine „Campionato individuale & grande mit 7 erreichten Punkten - congratulazione tanto!
Seinem ungarischen IM-Titelkollegen Attila Kiss war bislang der perfekte Gesamt-Coup hier versagt geblieben, diesmal mit Rang 2 und einem halben Punkt (6,5) weniger, durfte der sympathische Attila sein bestes Resultat vor Ort einfahren. Die Ränge 3 bis 6 danach waren fest in „nationaler“ Hand: voran der zuletzt immens an Spielstärke zulegende steirische Jugendtrainer Nr. 1, FM Gert Schnider, im Trio eines 5er-Pulks mit 6 Punkten. Dahinter bereits die positive Überraschung: „SC Die Klagenfurter“-Talent David Wertjanz aus Mittlern. David untermauerte damit seine gute Ausgangsposition als Nr. 9 und toppte zusammen mit seinem Trainerfreund Kiss das gemeinsame und individuelle „Best-Score-Ranking“ auf die 2 und 4!
Nach Rang 2 im Vorjahr gab’s für FM Daniel Hartl mit Rang 5 erneut ein starkes Resultat. Daniels Formkurve für seine nächste Herausforderung, der allgemeinen „ÖS“ in Linz, scheint zu passen. Er und der Maria Saaler Georg Halvax müssen nach dem Verzicht der nationalen Nr. 1, GM Markus Ragger, Kärntens Farben hochhalten.
Zum zweiten Mal hat NM Alexander Schmidlechner aus dem Ländle die Top 10 hintereinander erreicht, diesmal gab’s eine Verbesserung auf die 6. Position. Der letzte „6er“ im Feld, mit Amar Salihovic (BIH), schaffte es mit der Ausgangs-Nr. 15 zur Sieben, auch ein Indiz von gelungenen 9 Partien im insgesamt 42-köpfigen A-Feld. Zur besten Amazone deklarierte sich WIM Karmen Mar (SLO) mit Stelle 17, obgleich ihre Ausgangsposition mit der 7 um etliches besser war. Anna-Lena Schnegg, vom germanischen GM Philipp Schlosser betreut, gab bereits teilweise eine Talentprobe ab. Sie hat definitiv das Potenzial – als 3-fache Jugend-ÖM und nun 13-Jährige zu größeren Taten. Als bester Spieler vom Veranstalterverein, SV ASVÖ St. Veit an der Glan, schaffte Mario Kuess die Position 15, knapp vor Dkfm. Peter Valent, der zur 22 als Nr. 33 finishen konnte
Es war das germanische Duo Prüsse & Molzahn, das über die Distanz der 9-Wertungspartien überwiegend die Topränge innehatte. Somit ist beiden, mit am Ende 7 ausgewiesenen Punkten, zu ihrem Erfolg herzlich im beachtlich großen B-Feld, mit seinen insgesamt 76 Fightern (10 Amazonen) herzlich zu gratulieren. Das nationale Gardemaß war „Stocklauser“ Josef Widowitz mit seinem formidablen Endrang 3 – was auch für ihn eine Genugtuung war.
Mit einem starken Endspurt brachte sich Gerhard Raschun, nun wieder solo in der Unterliga mit seinem Verein Magistrat Klagenfurt werkend, auf die beachtliche Vier. Die Interessen der Jugend am Brett bestens vertreten konnte Florian Hribernig mit seinem ausgewiesenen Endrang 6! Der PSV/Post-Spieler ist definitiv noch lange nicht am Ende seines Potenzials angelangt. Jakob Inführ, kein Germane wie irrtümlich geschrieben, sondern aus NÖ (Stockerau) kam dahinter auf die Sieben, vor Artur Sommer (Schachmaty Ruden) und Berhard Saxer („Klagenfurter“).
Noch im Top-10-Kreis: Robert Rauchlahner jun. aus/für Leoben! Bester St.Veiter wurde Daniel Knapp als 15. – auch mitwirkend im Organisationsstab, vor Werner Glabutschnig, dem 23. und Mihael Kobas, der bei seinem Debüt immerhin die 63 kappen konnte als Start-Nr. 75. Last but not least, der Titel der besten Amazone (gar 10 am Start!) ging an Hannah Sommer, das Talent von Schachmaty Ruden – starke Leistung für den Kaderschützling von Martin Kahlig! Hannah begann als 45. und eroberte zudem mit Franz Kraßnitzer und Schwester Milena die Teamwertung.
Buchstäblich auf der Zielgeraden wurde Felix Fechner (PSV/Post Klagenfurt), vom späteren glücklichen neuen Champion Christoph Opietnik übersprintet. Für Christoph, dem neuen vielversprechenden SC Die Klagenfurter-Nachwuchstalent, war dies bislang wohl sein größter und „ergiebigster“ Erfolg am Schachbrett. Ihm besonders, aber auch allen anderen Sprösslingen im Feld bleibt eine gelungene Denksportwoche in der neuen „Energiestadt“ St. Veit als Erinnerung.
Das letzte Treppchen eroberte „standesgemäß“ Paul Kogler, vom Schachverein SK MPÖ Maria Saal. „Paules“ Kraftakt im Finish hatte schon Extraqualitäten, vergleichbar mit den „Dauerläufer-Eigenschaften“ von Vorbild und Vater Werner Kogler am Fußballplatz. Der inoffizielle Titel einer besten St. Veiterin ging an Vanessa Di Vora aus Klein St. Paul. Sie wurde 8. unter insgesamt 14 Kindern.
Für „Organisations-Chef“ Friedrich Knapp war diese 30. Jubiläumsveranstaltung der St. Veiter Open, Vorreiter in der Kärntner-Turnier-Szene, auf allen Linien ein schöner Erfolg. Somit scheint es eine Fortsetzung zu geben. Dank der treuen Sponsoren mit im Boot wie auszugsweise Jacques Lemans (Alfred Riedl); Fundermax, Villacher Bier, Kärnten Sport, Stadt St. Veit, der zurückgekehrten Raika St. Veit hat dieses Denksportevent wichtige Standbeine.
Viele Vertreter machten diesem regionalen Ereignis zudem ihre Aufwartung. Allen voran Neo-LAbg. Günter Leikam und Landessportdirektor Reinke Tellian sowie ASVÖ Präsident Kurt Steiner und zahlreiche andere Vertreter der regionalen/überregionalen Spezies aus Politik, Kultur und diversen Schauplätzen. Dass das 30. Jubiläum zum Erfolg wurde, ist auch dem Team von Vereinspräsident „Jimmy“ Scheriau zu verdanken. Allen voran die emsigen Damen Christl Scheriau, Elfriede Leitgeb und natürlich Andrea Knapp. Frischen Wind haben auch Heinz Brescak und Daniel Knapp in den Turnierablauf und das gesamte Prozedere gebracht.
Das Credo in St. Veit lautet nicht umsonst: Alle sollen sich Wohlfühlen, Spaß haben und müssen auch etwas mit nach Hause – für ihre Leistungen während der Turnierwoche – nehmen können. Mehr als die Hälfte aller 132 Teilnehmer aus 6 Nationen haben bei der ca. 1h-Siegerehrung etwas erhalten. Die Palette reichte von gut dotierten Sportgutscheinen, Uhren, Pokalen, Sachpreisen quer durch bis hin zu den ebenso gut dotierten Spitzenrängen im A- und B-Turnier. Der Applaus am Ende motiviert den veranstaltenden Verein SV ASVÖ St. Veit und ist Ansporn für eine nächste Periode.
A- Turnier, Top 10: 1. Flavio Guido, 2. Attila Kiss, je 7, 3. Gert Schnider, 4. David Wertjanz, 5. Daniel Hartl, 6. Alexander Schmidlechner, 7. Amar Salihovic, je 6, 8. Niko Praznik, 9. Gerald Leitner, je 5,5, 10. Thomas Schmid.
B-Turnier, Top 10: 1. Horst Prüsse, 2. Norbert Mahlzahn, je 7, 3. Josef Widowitz, 4. Gerhard Raschun, 5. Frank Kunov, je 6,5, 6. Florian Hribernig, 7. Jakob Inführ, 8. Artur Sommer, 9. Bernhard Saxer, 10. Robert Rauchlahner jun., je 6.
Jugendopen, Top 10: 1. Christoph Opietnik 8, 2. Felix Fechner 7,5, 3. Paul Kogler 6, 4. Markus Eberhart, 5. Nikola Mayrhuber, je 5,5, 6. Lukas Eberhart 5, 7. Beate Keipper 4,5, 8. Vanessa Di Vora 4, 9. Florian Isola, 10. Cornelia Wagner je 3.
Altersgruppe S 60:
1. FM Anton Praznik (5), 2. IS Peter Valent (4,5), 3. MK Hubert Koller 3,5.
U18:
1. David Wertjanz (6), 2. FM Daniel Hartl (6), 3. Moriz Binder (5).
Beste Dame:
1.WIM Karmen Mar (SLO, 5), 2. Anna-Lena Schnegg (A, 4), 3. Katharina Wild (D, 3).
Elozahl 0 und 2200:
1. Amar Salihovic (BIH, 6), 2. MK Johannes Sucher (A, 5), 3. FM Anton Praznik.