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Kärntner Landesmeisterschaft 2026
Vom 22.02. bis zum 24.10. findet die Kärntner Landesmeisterschaft 2026 statt.
Sehr wohl legte die siebente Tagesauflage ein Feuerwerk an quasi Kantersiegen und zudem sechs Teamsiegen als nahezu historische Duftmarke in der Statistik ab. Oben auf sind bestens aufgelegte Admiraner (Villach) die SV Feffernitz mal adrett einen Punkt zuhause (!) bei 7:1 überließen.
Gleiches „Platzhirschverhalten“ zelebrierte wohl Wolfsberg zu den Schachfreunden Villach. Da soll sich ihr Boss Bernie Hafner mal seine eigenen Gedanken machen ob der Vereinszusatz Schachfreunde noch zeitgemäß, aber mehr noch bei allen Gegnern im Rahmen der Begrüßung auch richtig ankommt. Naja!
Sieh an, SK Lienz bleibt weiter am Ball um den Titel oder zumindest als nicht verbotene, sondern höchst willkommene „Geschenkannahme“ mit Bundesliga-Mitte-Aufstieg nach einem satten 6:2-Anschlag bei Post Sv Kärnten. Funktionärstiefstapeln hin oder her, aber sehr wohl auf diesem Wege schon ein erfolgreiches Dolomit-Open Boss Weiler & Co. Das Co. bezieht sich passend auf den aktuellen Ligatopscorer Klemens Mascher mit satten 6,5/7 bis dato arretierten Zählern vor dem Verfolgertrio Pesec & Töfferl (Wolfsberg) sowie Maria Saaler „Oldieinstitution“ Arnulf Ramusch, jeweils 5,5 Zähler aus sieben Partien.
Schachmaty Ruden zeigte sich auch blendend disponiert und gönnte Askö Finkenstein „immerhin“ 2,5-Gastpunkte. Puncto Rundenstatistik brav geliefert zum möglichen Showdown Klassenverbleib hat Gerhard Raschun sen. mit seiner beorderten Magistrat-Acht zum schon da ultimativen Überlebensbattle mit Feldknirschen, pardon … kirchen. Der Tiebelacht damit ein denkbar weiteres packendes Existenzfinale wie dem vorsaisonalem mit Feistritz Paternion mit auf die Rückreise gegeben und selbst zur wohl vollsten kollektiven Erleichterung gar einen schicken Zweipunkter – zwar als weiter Letzter – aber eben auf absoluter Augenhöhe mit zuvor platzierten SF Villach und Feldkirchen, alle zwei Punkte, verankert. Und auch die Post SV Kärnten mit vier Zählern auf der Acht muss somit wohl noch liefern.
Ergebniskosmetisch nahezu amikal verhielt sich Langzeitleader Maria Saal bei St. Veit, minimierte ein denkbar deutlich höheres Endscore – trotz Brettvorgabe – zu einem noch 4,5:3,5-Prestigeerfolg. Aber Sieg eben und die an verfügbarem Kaderpersonal so nicht erwartete Serie am Leben erhalten. Und für die Herzogstädter damit endgültig das zu Recht nicht ausgerufene „Projekt“ Bundesliga-Mitte-Aufstieg ad acta gelegt. Beste U20-Jugendliche: John Tusha (4) und Andreas Kölich (3,5) auf den Einzelrängen 18 und 21 von Admira und Magistrat.
In der Unterliga Ost steht „Maximalist“ SC Die Klagenfurter mit Scorertoptrio Fasching, Opietnik & Oldie Altrichter vorm vorzeitigen Titelgewinn; die West hat ein Duell von Spitze Hsv Spittal (9) und SK Suetschach Feistritz (8) mit ihrem Topscorer Franz Kuncic (5) vor punktgleichem Leisacher Lukas Perathoner.