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Kärntner Landesmeisterschaft 2026
Vom 22.02. bis zum 24.10. findet die Kärntner Landesmeisterschaft 2026 statt.
Es gibt einen nächsten Triumph von Ungarns Schachzauberer IM Attila Kiss in der Burg Völkermarkt. Verfolgerduo IM Mazi & FM Halvax sichert sich Anschlussplätze. Bester Jugendlicher: ÖM David Wertjanz. Stärkster Oldie wird MK Töfferl. B-Pott wandert doch nach Lienz mit glücklichem Weiler.
Das war’s mit der 12. Auflage der internationalen Völkermarkt Open. Und erneut heißt der glückliche, so bescheidene Sieger IM Atilla Kiss. Der 53-jährige Spieler vom steirischen Verein Hartberg erklärte sein „Lieblingsturnier“ wiederum mit souveränen 7,5 Zählern zur Chefsache und deklassierte das Verfolgerduo IM Leon Mazi und FM Georg Halvax um einen beachtlichen Zähler. Kiss begnügte sich am Finaltag mit einem Remis gegen Sloweniens FM Jernej Spalir, der sich damit Rang vier als bester Schachmaty-Akteur abholen konnte. Vor dem stärksten Jugendlichen aus Kärnten, ÖM David Wertjanz, dem Gesamtsieger vor zwei Jahren. Diese ersten fünf Spieler waren eine Klasse für sich.
Dahinter tummeln sich gar neun Akteure mit je fünf Punkten, angeführt vom Sechsten FM Zan Tomazini und am Ende findet sich sein slowenischer Landsmann Simon Spacapan auf Rang 14 mit seiner Ausgangsnummer 23. Wolfsbergs Aktivposten wurde einmal mehr MK Heimo Töfferl auf Endrang acht, einen Platz vor Leopold Jakits und der teilweise sich ins Rampenlicht spielenden deutschen Jugendhoffnung U14 Robert Scholz vom Verein TU Dresden.
Schade, nichts wurde es mit dem ersten Opensieg von Maria Saals Paul Kogler. Das 13-jährige Talent darf aber auch über seinen starken zweiten Platz sehr zufrieden sein. Seine letzte Partie gegen den Slowenen Gregor Globevnik wurde ihm zum Verhängnis. Davon profitierte – allerdings nicht unverdient, weil am meisten Rundenführungen –,
Georg Weiler, der Obmann vom Schachverein SK Lienz. Der noch 57-jährige Lehrer eroberte in Kärntens offener Turnierarena damit zum ersten Mal den attraktiven Platz an der Sonne. Beiden Top-Protagonisten an dieser Stelle herzliche Gratulation. Der sich toll inszenierende Wiener Peter Jirovec (Schachamateure Wien) verpasste Superrang zwei nur hauchdünn, zeigte aber auch eine sehr konstante Leistung während der neun Partien. Ihm und seinem Verfolgerduo Göslbauer & Globevnik nicht minderen Respekt. Etwas überraschend brachte Jirovec das Stellungskonstrukt des Rattenmachers Göslbauer doch noch zu Fall. Somit gab’s niemand in den Top 5 ohne Verlust.
Mit einem guten Finish erreichte Hannah Sommer als beste Dame im Feld Endrang sieben, zwei Ränge vor ihrer doch noch im Finish präsenten Schwester Milena.
Das Jugendopen wanderte souverän nach Slowenien durch Miha Globevnik. Überraschend schaffte Wolfsbergs Nachwuchshoffnung Marika Chiara Mostögl Rang zwei vor ihrem jungen Vereinskollegen Thomas Schnögl. Gratulation an die Rasselbande, weiter fleißiges Training ist angesagt.
Der Veranstalterverein Schachmaty Ruden/VST mit seinem Obmann und Turnierdirektor Franz Kraßnitzer ist alles in allem mit der Turnierwoche zufrieden. „Obgleich natürlich 20 Spieler mehr hätten kommen können“, wie Kraßnitzer erklärte. Vielleicht klappt’s damit ja bei der 13. Auflage.