
Jubiläumsbuch vom Legendenklub der Austria Klagenfurt hier erhältlich:
https://austriaklagenfurtlegenden.at
Kärntner Landesmeisterschaft 2026
Vom 22.02. bis zum 24.10. findet die Kärntner Landesmeisterschaft 2026 statt.
„Dennoch ist es enttäuschend, dass nur so wenige Kärntner Vereine mitgemacht haben“, sagte ein zerknirschter Alfred Hofer. Rang vier in der Allgemeinen Klasse mit einem starken Finish schaffte Marco Wochein, knapp vor dem in Maria Rain lebenden Gerhard Raschun, der zudem bester Senior im Feld wurde. Der, freilich, die aus seiner Sicht anzudiskutierende Frage in den Raum warf, warum es „denn keine eigene Seniorenblitzlandesmeisterschaft“ bei so vielen Senioren im Feld gibt?“
Zum besten Alpen Adria Team im 33. gemeinsamen „Brettringen“ kürte sich das slowenische Quartett SK IG 1, im Vorjahr noch Dritter. Dahinter bauten sich die Bundesligavereine SV Raika Rapid Feffernitz und SV St. Veit sowie ESV Admira Villach 1 und „Hausherr“ SK Feistritz Paternion 1 auf. Einen zweiten Gesamtsieg – nach dem Jahr 1993 – holte sich der in Klagenfurt lebende kroatische internationale Meister Vladimir Hresc im anschließenden Einzelbewerb.
Das Gros der Jugend, mitunter auch gegen starke Konkurrenz, stellte sich der Titeljagd in den Klassen U8 bis U18. Laura Tarmastin schwingt danach das Blitzschachzepter in der Kategorie U16. Zudem gab’s für ihren Verein SK Feistritz Paternion drei weitere Titelzuwächse mit Christoph Pirker (U8), Katja Zeber (U10) und Sandro Tscheinig in der U14-Kategorie. Aber auch der Nachbarverein „Rapid Feffernitz“ wusste im schnellen Kombinationsspiel aufzutrumpfen: Sarah Zöhrer holte sich den beachtlichen Gesamtsieg (!) im gemeinsamen Jugendturnier, somit war ihr U14-Titelgewinn „bloß“ mehr Formsache. Samuel Grasser schaffte den U18-Gewinn, und sorgte dafür, dass sein Obmann Artur Umfahrer mit seinem Verein Admira Villach auch diesmal nicht leer bei der Jugendblitz-LM ausging. Das Organisationsteam mit „Swiss-Chef“ Werner Hartl, Schiedsrichter IA Gert Tscheinig, Turnierleiter Alfred Hofer & Ferdinand Gärtner, durften sich allemal über einen gelungenen Spielablauf freuen. Ein Highlight war sicherlich die Siegerehrung selbst und die Stimmung, die von den emotionalen Italienern, die wegen eines Staus zwei Runden später eintrafen, reichlich im Turniersaal zelebriert wurde. Wohl ein Beweis dafür, dass der Alpen Adria Gedanke mit seinem verbindenden Element letztlich der wichtigste Sieger vorort war …