
Jubiläumsbuch vom Legendenklub der Austria Klagenfurt hier erhältlich:
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Kärntner Landesmeisterschaft 2026
Vom 22.02. bis zum 24.10. findet die Kärntner Landesmeisterschaft 2026 statt.
Am 1. April 2014 startet Kärntens Fernschach-Referent Bruno Stadler mit der bereits 2. Landesmeisterschaft. Anmeldeschluss ist der 15. März.
Die Premiere der 1. Kärntner Fernschach-LM hat der St. Veiter Ligaspieler Mihael Kobas souverän mit einem Zähler Vorsprung zu seinen Gunsten entschieden. Herzliche Gratulation im Voraus, die Siegerehrung wird „bei einer der nächsten gemeinsamen KSV-Veranstaltungen erfolgen“, so Stadler. So weit so gut!
Warum soll man sich als (junger) Schachspieler freilich mit dem Fernschach einlassen? Das ist ohnehin Sache für Houdini, Stockfish (zwei Topversionen im Internet frei herunterzuladen), Fritz, Shredder, Hiarcs und Co. Ein gutes Eröffnungsbuch leistet die selben Dienste. Stimmt! Ohne wenn und aber! Doch hat die Kluft zwischen Menschen- und Computerschach mittlerweile ungeheure Ausmaße angenommen. Beispiel: Der ungarische Vize-WM und Super-GM Peter Leko kommentierte auf höchstem und fantastischem Level (!) beim Superturnier in Zürich und verzichtete anfänglich dabei völlig auf Computerunterstützung. In objektiv verlorenen Stellungsbildern forderte er später Engine-Unterstützung an und war – als Topmann oft wenig überrascht – von den taktischen Finessen zum Ausgleich oder in eine andere als die von ihm eingeschätzte Richtung. Freilich nur mit seinem besonderen Gespür für Möglichkeiten ist das zu bewerkstelligen. Doch: es handelt sich immer (!) um menschliche Topleistungen und Rechenmonster gehen einfach außen vor, haben weder Druck und null Gefühle und sind in ihrem eigenen Schachuniversum. Das sollten Menschen immer bei ihren Bewertungen über eine gespielte Partie unbedingt berücksichtigen und diskretierende Äußerungen stellen sich damit von selbst ins Abseits.
Und deshalb: Von wegen Remistod im Schach! Das Schach lebt und viele Partien mit neuen Regeln (40-Züge-Pflicht und Publikumsdruck) werden auf höchster Ebene deshalb noch immer einer Entscheidung zugeführt. Das beste Beispiel ist der neue WM Magnus Carlsen, er betritt sehr oft neues Eröffnungsterrain und schafft es selbst in verlorenen Stellungen Partien (als Endspielexperte) herumzureißen. Tipp: Musterpartie Zürich: US-Boy Nakamura gegen ihn). Und: er wird die magische 2900er-Elogrenze damit wohl überschreiten!
Und das alles kann man auch – mit Abstrichen – dem Fernschach zugestehen! Es ist zudem die allerbeste Unterstützung fürs eigene Nah- und Turnierschach. Denn sogar Top-Buchautoren schließen gezielt den Variantendschungel aus und zeigen uns sichere Varianten zum Ausgleich/Vorteil – doch die vielen Tricks dahinter müssen im Verborgenen bleiben. Sonst explodiert rasch die Seitenanzahl. Just diese können nur Engines nach längerem Einsatz an die Oberfläche zerren und so kann man als „begabter“ Durchschnitts- oder Kaderspieler schon den einen oder anderen Prestigesieg gegen einen hochdekorierten Meisterspieler landen. Nicht vergessen: viele Topspieler spielen selbst Fernschach oder sichern sich ihre Unterstützung!
Wer Landesmeister wird, darf auch an Rudis Hofer (ÖSB-FS-Referent) im zwei Jahresrhythmus organisierter nationalen Meisterschaft (ÖS) teilnehmen. Mit einem gut dotierten Siegerpreis und winkenden Einsätzen im österreichischen Team. Die gar nicht so kleine Fernschachwelt freut sich auf Einsteiger, denn damit können mehr Turniere gespielt werden.
Alle weiteren Details (Nenngeld: 15 €) sind bei Referent Bruno Stadler bzw. in seiner Online (KSV) gestellten Ausschreibung einzuholen. Wer Schach liebt und den vielen Stellungsgeheimnissen auf die Spur kommen möchte, kommt mit seiner gespielten Fernschachpartie diesem Ziel näher. Kreiert vor allem mit seiner Programmanweisung schon rasch eine eigene Musterpartie. Und taucht damit in die Welt von Österreichs Nummer eins Markus Ragger und Co.