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Maria Saal bleibt Kärntens Nummer eins nach Derbysieg Veröffentlicht am: 04.03.2011   Autor: von Alfred Eichhorn

Den ersten vollen Punkt sicherte sich Friedrich Knapp und „sein Verein“ ASVÖ Signum Siebdruck St. Veit als perfekter Gastgeber der österreichischen Königsliga (1. Bundesliga) im St. Veiter Fuchspalast. Danach war allerdings Partytime für die in den Prestigekampf beorderte Spielsechs von SK MPÖ Maria Saal, die das hochbrisante Kärntenderby sicher mit 4:2 für sich in Beschlag nehmen konnte. Mit drei Einzelsiegen von GM Markus Ragger, IM Robert Kreisl und Georg Halvax.

3. IM-Norm vor Augen - Georg-Halvax
3. IM-Norm vor Augen - Georg-Halvax

Halvax fixierte quasi seine 3. IM-Norm

Wobei der 1:0-Anschlag von Halvax über Thomas Hebesberger der wertvollste war. Verdichtete doch Georg damit quasi seine dritte und letzte fehlende Norm zum Titel eines internationalen Meisterspielers. Ganz durch ist der Tanzenberg-Maturant damit allerdings noch nicht, ein Remis würde endgültig den Sack zu machen. Kompliment!
Nun kann er sich’s aussuchen gegen welches Team er in den restlichen drei Runden (heute & morgen, jeweils 14 Uhr, sonntags 10 Uhr) antreten will. Einzig der lebenden, ungarischen Legende Zoltan Ribli war ein Solosieg im Team St. Veit vorbehalten. Der nationale Bundestrainer konnte Dusko Pavasovic niederringen. Maria Saal verbesserte sich auf Rang zwei, St. Veit ist Sechster, ehe es heute ab 14 Uhr weitergeht. Auf Ragger & Co. warten Hohenems, Baden und Fürstenfeld. Pikant ist der Showdown für Bosiosic & Co. mit Jenbach, Wulkaprodersdorf und Hohenems.

Quintett ringt um Existenz

Hinten wird’s packend, Pöchlarn durfte Zillertal sicher mit 4:2 auf Distanz halten. Zudem gewann Fürstenfeld über Lackenbach mit 4,5:1,5. Baden reduzierte Salzburg auf ein 1,5:4,5-Maß. Hohenems nahm Styria mit einem 3,5:2,5-Sieg wohl vorzeitig alle Segeln zum Weiterverbleib aus dem Wind. Auf Styria warten Fürstenfeld, Baden und als letzter Strohhalm, Zillertal. Fakt ist, aus dem Quintett mit Styria, Zillertal, Pöchlarn, Salzburg und Lackenbach kommen die drei Absteiger.

Titel vorzeitigt verteidigt: SK Jenbach

Vorne ist auch alles klar, der alte und praktisch nun wieder neue Meister heißt SK Jenbach: Das hochkarätige Sextett ließ Verfolger Wulkaprodersdorf nicht den Hauch einer Chance, siegte souverän mit 4,5:1,5. 

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