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Malakhatko plant in Feffernitz nächsten Coup Veröffentlicht am: 18.08.2015   Autor: von Alfred Eichhorn

Ehe es heute Abend ab 19 Uhr zum dritten Spieltag bei den 24. Feffernitz-Open, Veranstalterverein SV Raika Rapid Feffernitz, kommt, hat nur mehr ein Quartett nach jeweils drei Partien die weiße Weste, also noch ohne Punkteverlust, an.

Im Fokus aus Kärntner Sicht steht sicherlich dabei das Topduell von MPÖ Maria Saals FM Daniel Hartl, mit Anzug, gegen „Turnier-Boss“ GM Vadim Malathatko am Einserbrett. Der 21-jährige Ferndorfer Hartl hat sich zuletzt aus beruflichen Gründen nur wenig in den Turniersälen und Meisterschafts-Locations gezeigt. Nichtsdestotrotz muss man ihn im Hinblick auf einen Top-3-Rang immer auf der Rechnung haben. Das bestätigen auch Turnierdirektor Helmut Löscher und Co. unisono. 

Maximal gestartet ist jedoch auch die zweite Toppaarung mit Sloweniens Blaz Kosmac und dem deutschen IM Amadeus Eisenbeiser. Wenn sein Namen just hier Programm wird, dann heißt’s für die Konkurrenz nur mehr warm anziehen. Zu dieser zählen definitiv das FM-Trio Robert Perhinig (2,5 Pkte.) und FM Kurt Petschar (2), der auf Überraschung Mihael Kobas (ASVÖ St. Veit: x mit MK Gerd Mitter) trifft. Perhinigs Vis-a-vis kommt aus dem Ländle (Vorarlberg) und heißt MK Armin Kranz vom „Stützpunktverein“ Götzis. Eindruck hinterlassen bis dato hat auch der 25-jährige Matthias Eder von den Schachfreunden Graz.

Seine 2,5-Punkte-Herausforderung wird nun Stuttgarts Matthias Strobl. Selbiges am Turnierkonto hat auch MK Thomas Manhardt, der gebürtige Spittaler. Auf den 37-jährigen Styria Graz-Exportartikel lauert Sloweniens Schwergewicht IM Leon Mazi, seines Zeichens Schachmeister mit den meisten Gesamtsiegen im Rucksack. 

Dem unlängst österreichweit mit Platz vier belohntem Kiddy-Verein Feffernitz ist es auch gelungen ein flottes Jugendopen mit 31 Jungspatzen auf die Beine zu stellen. Im Rahmen der bereits 14. internationalen Auflage lautet vorläufig das Duell an der Spitze Schachmaty Ruden, Gabriel Andreas Doujak, versus Möbel Zimmermann-Hermagorduo Mauro Pauletto (ITA) sowie Benjamin Eder, die freilich jetzt aufeinanderprallen und dabei ihren ersten Punkteverlust in Kauf nehmen müssen. Doujaks nächste Herausforderung wird Maximilian Ponomarev aus Weißrussland. Im Kreis von elf Kindern mit jeweils zwei Zwischenpunkten finden sich als erste Verfolger Sandro Schmitt (D) und Louie Schaffner aus der Sonnenstadt St. Veit an der Glan.

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