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Liga schickt Admiraner aufs nationale Parkett Veröffentlicht am: 05.04.2017   Autor: von Alfred Eichhorn

Und gleichzeitig freut sie sich über regionale Aufsteiger SC Die Klagenfurter & Spittal.

Der Form halber darf auch noch mal SC MPÖ Maria Saal mit seinem Topscorer Arnulf Ramusch (7,5/11) & Co. zum überlegenen Meistertitel mit 10 Siegen und einem Abschluss-„X“ gegen Wolfsberg zur x-ten Meisterurkunde gratuliert werden. Dieser weitere Gesamtsieg ist vor allem ein Verdienst des slowenischen Meisterduos Tomazini mit 12,5 Einzelpunkten an den Topbrettern. 

Rang zwei und damit das Aufstiegsrecht in die 2. Bundesliga-Mitte sicherte sich der Admira-Villach-Kader mit seinem grandios aufspielenden Topspieler Franz Riemelmoser, der famose 7,5/9 Partiepunkte dingfest machen konnte. Ihm ist Daumen zu halten, dass er diesmal seine Superleistung auch einmal in der „Mitte“ zum Besten geben kann, damit sich die „Admiraner“ mit ihrem Topscorer (8/11) und Kapitän Dieter Frank nicht umgehend wieder in Liga finden. Wenn schon dort, dann mit ihrem Unterligakader. Nachsatz: John Tusha krönt sich mit ebenfalls acht eroberten Einzelpunkten zum besten Saison-Jugendlichen – herzliche Gratulation!

Mit jeweils 7,5-Einzelzählern führten Mascher & Vergeiner (eine Partie kampflos gegen St. Veits Amazone WFM Laura Hiebler) den Dolomitenkader auf Rang drei, freilich gegen Ende zu ziemlich „aufreizend“ auf Gesamtrang zwei und Aufstieg in die „Mitte“ verzichtet. Abgeschenkt wohl, damit FM Tabernig & FM Rieger bei ihren Vereinen Zillertal bzw. Maria Saal weiter wirken können. Damit fehlt der Endbilanz mit bloß vier Partiepunkten weniger als Aufsteiger Admira das sprichwörtlich Salz in der Suppe. 

Überraschungsteam aus meiner Sicht wurde SV Sparkasse Feldkirchen, das im Vorfeld als Mitabstiegskandidat abgestempelte Lang/Gruber/Pavicevic-Trio wird zwar am Ende der elf Spieltage „nur“ Neunter, brachte aber sieben Zähler aufs Tabellenkonto. Schlüsselspieler: Dieter Gruber mit sieben Einzelpunkten, zwei mehr als Verfolgertrio Christian Erharter (!), Karl Lang sowie Karl Sabitzer. Tschüss sagen der Einseretage Magistrat Klagenfurt – trotz Leo Puffs starkem x gegen IM Mazi vorne und Alexander Seebachers Beitrag als Topscorer zu fünf Zählern. Rene Bornet untermauerte ebenfalls auf Brett zwei seine Stärke mit 4/10 bei Elodurchschnitt 2.145. Damit geht’s für Gerhard Raschun sen. und dem sich bloß dreimal in der Liga zeigenden jun. eine Etage tiefer in die Unterliga. Ein herzliches „Willkommen“ gilt aber den SC Die Klagenfurtern, die unter Obfrau Helga Stangl eine starke Saisonbilanz vorweisen können. Zum einem souverän den Weiterverbleib in der „Mitte“ unter IM Pilaj, FM Genser, FM Petschar, FM Titz, Jakits und Co. gesichert und zum anderen auch souverän Rang eins in der Unterliga Ost gesichert. Nicht minder willkommen ist „Urgestein-Boss“ Werner Angerer mit seinen Assen Neubauer und Co. als amtierender Meister der Unterliga-West. 

Topscorer in ihren jeweiligen Kadern werden bei ASVÖ St. Veit Mario Kuess (7,5/10); bei Wolfsberg „Altmeister“ MK Heimo Töfferl (7,5/11); bei Schachmaty Ruden: Erwin Hoffmann (7/10); bei Raika Rapid Feffernitz: Christian Köfeler (5,5/10); bei Askö Finkenstein: „Einser“ IM Vojko Mencinger mit 7/11;  bei Post-SV-Kärnten: MK Albert Smole (6,5/11); bei den Schachfreunden Villach jeweils Bernhard Hafner & Helmut Mortsch (5/10). „Chef“ of the best werden also das Duo Tusha & Dieter Frank mit ihren acht Zählern. Für Statistik-Freunde: kein genannter Topspieler blieb diesmal ungeschlagen!

Ein Nachwort: Mit St. Veit; Admira Villach; Ruden (Völkermarkt); Wolfsberg; Lienz; eventuell Feldkirchen hat man alles gemeinsame Veranstaltungsvereine jetzt zur Hand – vielleicht ist damit sogar der Anreiz geschaffen künftig in der neuen Ligasaison verstärkt quasi unter einem gemeinsamen „Dach“ zu wirken. Damit kann man die Basis auch legen für eine denkbare Ligareform mit 2 Jugendlichen pro Team; eventuell ein, zwei Teams weniger, dafür mit 9, 10 Spielern pro Mannschaft und denkbaren Hin- und Rückspielen bzw. terminlichen Doppelrunden. Weitere Pluspunkte im Fördern des eigenen Nachwuchs, Leistungsdichte, mehr Unterligaspiele, Medienpräsenz, und, und … 

Sind natürlich nur Denkanreize, aber jetzt allen Mitwirkenden eine schöne Sommerpause und erfolgreiche Turnierphase. Vorher steht aber noch die 70-Jahresfeier des Kärntner-Schach-Verbandes in St. Veit mit dem inkludierten Aktiv-Cup an.

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