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Kärntner Landesmeisterschaft 2026
Vom 22.02. bis zum 24.10. findet die Kärntner Landesmeisterschaft 2026 statt.
Doch wie hoch die „Eistrauben“ für den einzigen 2000er-Spieler im Feld und hohen Favoriten Kahlig im winterlichen Ruden hängen, zeigte demonstrativ mit seinem Sieg über ihn am Wochenende in der Liga Wolfgang Zebedin. Paradox, aber ein abwesender Schachmaty-Spieler hat so möglicherweise wertvolle Schützenhilfe mit seiner „Brettgala“ für das Kahlig arithmetisch unterlegene „Häuflein“ geleistet. Besonders gut für seine großen Rivalen Vallant und den neuen U18-König und nächsten Gegner Andreas Guetz, denn etwas „Unsicherheit“ hat sich beim Finkenstein-Spieler damit eingeschlichen.
Artur Sommer wird einen weiteren Titelgewinn nach dem überraschenden Verlust gegen Martin Napetschnig wohl kaum noch heuer feiern können. Andrerseits vielleicht legt Napetschnig jetzt los, profitiert von seinem anwesenden Trainer Kahlig. Das gilt nicht minder auch für Altmeister Klaus Wernig! Glaubt man den Gerüchten, so haben er und Napetschnig zahlreiche „harte“ Trainingseinheiten mit Kahlig (?) vor dem Start genossen. Nur, wie ist dann die Taktik dieses Trios während nur fünf Runden angelegt? Triumphieren die Schüler gegen den Lehrer? Oder lässt man den Meister respektvoll außen vor? Eine tragende Rolle dabei ist den starken mitmachenden St. Veit-Spielern Daniel Knapp (5. Rang bei LM) und Patrick Di Vora, der gute U18-Dritte, nach ihren dummen Niederlagen wohl schon verwehrt. Aber, who knows! Nur es krachte auch ordentlich in der Stellung der Nummer drei, Jakup Mulaj, der von Karl Wutscher – als Topsensation – entzaubert wurde. Altmeister Klaus Wernig erntete mit seinem „Blitzsieg“ bei Franz Krassnitzer wenig Sympathien, muss sich jetzt wohl um ein neues Spiellokal umsehen. Apropos Spiellokal seriös: Morgen geht’s wieder im GH Trappitsch weiter. Christian Poms wahrte seine Außenseiter-Chancen mit seinem Arbeitssieg über Milena Sommer. Außerdem ist ein weiterer überlegener Exchampion mit Alfred Eichhorn aufgetaucht, der sich sehr nervös präsentiert, speziell Kahligs Brett unauffällig – mehrfach – observierte. Aber Entwarnung, Termine (auch Kadertraining am Finalsonntag) und das Duell mit Titelverteidiger Harald Weber lassen bloß ein kleines Intermezzo zu. Im Fokus ist jedoch der anstehende vereinsinterne Knaller Poms gegen Vallant.
Ausblick, Runde-2-morgen: Kahlig/Guetz; Poms –Vallant; Weber/Eichhorn; Wutscher/Wernig; Mulej/Napetischnig; Sommer/Di Vora; Osep/Lamprecht; Knapp/Schulnig
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