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Kinder, Eltern und viele Schachbegeisterte in Cap Wörth - Österreichs jüngster Schachnachwuchs suchte U8/U10-Meister Veröffentlicht am: 02.06.2013   Autor: von Alfred Eichhorn

Wer hat schon die beste Übersicht am Schachbrett? Dieser Frage stellten sich drei Tage lang 61 Kinder aus ganz Österreich, um in der Alterskategorien U8/U10 Mädchen und Burschen ihren nationalen Nachwuchsmeister zu finden.

Österreichische Meisterschaft U8 / U10 in Cap Wörth
Die vier jüngsten Österreichischen Meister v.l.n.r.: BU10 Quoc Khanh Do, MU10 Angelina Zhbanova, MU8 Dorothea Enache und BU8 Marc Morgunov

Dabei präsentierte sich das Jugendgästehaus in Cap Wörth in Velden am Wörthersee einmal mehr „Kinder-like“ und bot zur vollsten Zufriedenheit von Eltern, Betreuern, Kindern und KSV-Veranstalter & Gastgeber-Funktionären (Kärntner Schachverband) einen idealen Schauplatz.

Unter elf U8-Mädchen hatte zur Freude des Wiener Schachverbandes Dorothea Enache die Nase vorne. Sie gab im Laufe von sieben Partien gerade mal ein halbes Pünktchen gegen die Dritte Katharina Katta vom steirischen Landesverband ab. Das Double für Wien fixierte Crina-Karina Dodu aus Rumänien. 

Bei den Burschen stellten sich 18 Jungs der weltweit besten Denksport-Herausforderung und lieferten auf unterschiedlichem Level erste Kostproben ihrer in Vereinen bereits erworbenen Fähigkeiten. Eine Klasse dabei war der überlegene Ranglistenerste Marc Morgunov mit bereits über 1500-Elopunkten. Für ihn waren seine sieben Siege am Stück daher im Feld eine Pflichtübung und ein erstes Aufzeigen für die nächste Kategorie der Nachwuchsszene. Eine ähnliche Dominanz gegen den „Rest“ des Feldes zeigte Daniel Kristoferitsch vom steirischen Landesverband mit sechs ergatterten Punkten. Andrija Kusgic aus Serbien krallte sich für die Metropole Wien Position drei. 

32 Kinder stellten sich in die beiderseitige U10-Auslage und spielten sich ins Rampenlicht ihrer Gegner und der Anwesenden im Saal. Ihrem Schachland Tirol alle Ehre erwies Angelina Zhbanova, die gebürtige Russin schnappte sich den U10-Titel in einem atemberaubenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit Magdalena Mörwald vom Salzburger Verband. Im direkten Duell hatte die „Tirolerin“ die Nase vorne bei jeweils sechs Punkten. Platz drei angelte sich Iris Enache für die Wiener-Schachfraktion. 

Bei den U10-Burschen tauschten die Startnummer zwei und eins die Endränge. Der internationale Steirer Quoc Khanh Do schaffte ungeschlagen sechs Punkte, einen halben mehr als sein vor ihn gereihter Dominik Horvath. Dominik vertrat die Farben für das Burgenland. Die Tiroler ihrerseits freuten sich mit Arthur Kruckenhauser, der sich Prestigerang drei in dieser bedeutenden „Sichtungsklasse“ sichern konnte. Um Österreichs Schachnachwuchs braucht man sich offenbar keine Sorgen machen, die Besten aus allen Bundesländern setzten – wie man hört und vor Ort sehen konnte – durchaus schon auf gutem Niveau erste vielversprechende Akzente.

Weiterführende Informationen:

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