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Kärntner Bundesligaduo schnappte Top-3-Rang Veröffentlicht am: 24.08.2015   Autor: von Alfred Eichhorn

Die 24. internationale Openauflage in Feffernitz dominierte jedoch der 38-jährige belgische Topfavorit GM Vadim Malakhatko mit überlegenem Gesamtsieg. „Regionalauslage“ Kurt Petschar zündete Turbo im Finish und wurde hinter Admira Villachs sich maximal in Szene setzendem Robert Perhinig bärenstarker Dritter.

Turnierdirektor Helmut Löschers 24. internationale Schachwoche in Feffernitz erlebte ein fulminantes Finish. Die fünf Protagonisten, Leader Malakhatko, sein mit einem Zähler Rückstand, jedoch besserer Zweitwertung im Rucksack, folgender direkter Rivale IM Leon Mazi (4. Endrang) sowie das österreichische Trio Manhardt, Perhinig und Petschar stemmten sich mit maximaler Power und höchster Konzentration zum finalen Top-3-Maß. 

Kärntens Turniersälen erfolgreichster „Open-Duracell-Hase“ Mazi aus Slowenien brachte dem einzigen Großmeister im Saal zwar zum Wanken, aber trotz literweise frischem Wasser ins Gesicht, nicht zu Fall, resignierte sogar später. Derweil nahm das nationale Spitzenquartett Fahrt auf, sicherte sich am sonntägigem Showdown direkte, letztlich erfolgreiche Partien für Petschar über Manhardt sowie Perhinigs über MK Mitter. Beste Amazone, nach erstem halben Punkt im 22. Spiel gegen Malakhatko, wurde Ehefrau IM, WGM Anna Zozulia, 35 Jahre alt, als Sechste hinter dem 37-jährigen Überraschungs-Slowenen Blaz Kosmac. 

Auf der Neun und Elf folgen der dritt- und viertbeste Österreicher NM Manhardt sowie FM Hartl, der überraschend das Nachsehen hatte gegen HSV-Spittal-Institution Herbert Neubauer, der dabei mit schwarzem Konterspiel giftigster Art triumphierte. Eine Talentprobe vom Feinsten gab der deutsche Unter-14-Bursche David Färber, mit 5,5 Zählern, auf stolzem Superendrang 15. Gratulation dazu und er machte seinem Verein SV 1947 Tarrasch alle Ehre. Alle weiteren Extrawertungen wie Team- und Co. sind wohl auf der Vereinshomepage vom Veranstalterverein SV Raika Rapid Feffernitz ersichtlich. Den Schiedsrichterjob erledigte IA Hannes Tscharnuter zudem mit Bravour. 

Das Jugendopen wurde letztlich zu einer sicheren Angelegenheit für Andreas Gabriel Doujak vom Verein Schachmaty Ruden und Erfolgscoach Artur Sommer. Dahinter torpedierte sich die Hermagor-Nachwuchsauslage im Finish und spülte David Ramsbacher auf die glänzende Zwei vor dem Dritten „Italiener“ Paulo Pauletto und dem auf Endrang sieben zurückgefallenen Benjamin Eder. Maximilian Ponomarev, Weißrußland, firmierend unter dem Münchner Verein SC Tarrasch 45, wurde starker Vierter, knapp vor dem am Finaltag mit ihm remisierenden U10 Louie Schaffner mit Verein Asvö St. Veit. Allen herzliche Gratulation dazu. Natürlich auch der besten Jungamazone, Eva-Maria Schmied auf der überzeugenden sechsten Stelle mit ihrem Nachwuchsverein Post-SV-Kärnten. 

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