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Kärntner Landesmeisterschaft 2026
Vom 22.02. bis zum 24.10. findet die Kärntner Landesmeisterschaft 2026 statt.
Noch einmal zu gestern. Nachdem die zweite Spielrunde leider keinen Eingang bei Kärntens Internetreferenten gefunden hat, muss der gestrige Fauxpas mit Matthias Eder, der 24 Jahre alt ist und nicht wie von mir berichtet 14, eben heute noch einmal berichtigt werden. Sorry. In seiner dritten Partie läuft’s für den Steirer nicht mehr so gut, er muss die Segel gegen FM Kessler (2,5 Pkte.) streichen.
Eine schöne Partie kreiert Topfavorit GM David Shengelia aufs Brett. Dem Schachtiroler bringt ein Qualitätsopfer auf Siegeskurs gegen den Oberösterreicher. Ein weiterer Underdog mit Reinhard Kuntner (2043 Elos, 2.377er-Performance mit 2 Punkten) schlägt sich wacker, bleibt nach „X“ über Favorit FM Martin Huber weiter ungeschlagen.
Erfreulich ist natürlich, dass der Feffernitz’ Bundesligist IM Andreas Diermair weiter dick im Titelgeschäft nach seinem dritten Sieg en suite bleibt. Nach 60 Zügen brachte er Niederösterreichs MK Zwettler zur Resignation und ist damit der zweite Protagonist im offenen Feld mit drei Erfolgen. Shengelia hat den ÖS-Titel bereits in seiner Sammlung, Diermairs Ausbeute besteht bislang aus Podestplätzen. Mal schauen wohin diesmal die Reise für ihn geht. Aktuell bringen sechs Akteure jeweils 2,5 Punkte auf ihr Konto.
Doch Titelverteidiger IM Peter Schreiner läuft bereits einen Punkt hinterher, nachdem der zweite Lokalmatador für Feffernitz gegen FM Georg Halvax (2,5) mit einem Schwarz’ Remis „zufrieden“ sein muss. IM Mario Schachinger (2,5) bleibt ungeschlagen, fixiert einen turniertechnisch wertvollen Nachzugsieg über FM Klaus Neumaier.
Damit mischt auch der dritte Schachkärntner weiter um die Top-3-Ränge aussichtsreich mit. Die beiden Steirer FM Schnider (2,5) und IM Danner (2,5) ringen Menezes & Neuschmied nach jeweils 57 Zügen nieder. Die SC Klagenfurter Brettinstitution FM Kurt Petschar (2,5) weist Scheffknecht nach 62 Zügen mit Schwarz erfolgreich in die Schranken. Das Gipfeltreffen morgen ab Brett gestalten Schachinger/Petschar; Schnider/Halvax; Danner/Kessler.
Man ist von Vorarlbergs Vorzeigedame am Schachbrett ja bislang einiges gewohnt, aber dass sie nach drei Runden solo das nationale Damenfeld anführt, hatte sie möglicherweise selbst nicht auf der Rechnung. Exlers Stellung kippte im 36. Zug und innerhalb von weiteren Zügen büßt die burgenländische Titelverteidigerin auch noch taktisch eine Figur ein. Damit war der Fisch für WIM Helene Mira geputzt. Barbara Teuschler und „Lisa“ Hapala liefern sich einen beinharten Schlagabtausch, der freilich nach 80 Zügen sein Ende im Remis findet.
Im Übrigen endet auch das Duell von Schnegg mit Newrkla so. Fröwis biegt Wu und Hiebler schlägt Beyer. Die Toppaarung der Damen bringt ein Stelldichein und ein Generationenduell von Hapala (2,5) mit Mira. Ebenso starke 2,5 Zähler hat die zweifache Mama Teuschler, die Schneggs (2) weißen Zügen trotzen will. Sechs weitere Damen halten bei jeweils zwei Zählern und prallen somit in den Partien Fröwis/Stallinger; Trippold/Reka Horvath; Maria Horvath/Hiebler aufeinander.