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GM-Sextett startet mit Maximum in Villach Veröffentlicht am: 10.02.2014   Autor: von Alfred Eichhorn

Nach den ersten zwei Spieltagen bei den 5. Villacher Open unter Regie von Turnierdirektor Artur Umfahrer sind die topfavorisierten sechs Großmeister noch ohne Punkteverlust. Bester Villacher: LM-Vierter Robert Hafner mit 2,5 Zählern auf der Acht.

Der Veranstalterverein ESV ASKÖ Admira mit seinem Obmann Artur Umfahrer & Vize Wilfried Reßmann feiert mit der bereits fünften Auflage der Villacher Open im Volkshaus Völkendorf ein kleines Jubiläum. Und nicht weniger als sechs Großmeister (1 WGM-Amazone) feiern mit dem Villacher Traditionsklub im Kreis von 75 Akteuren mit. Das russische Edelduo Burmakin & Epischin als Startnummern-Häuptlinge ist im Hinblick auf den Gesamtsieg leicht zu favorisieren. Das serbische GM-Trio Pap, Lazic und Startnummer-3 Lajthajm muss aber erst von ihnen in die Schranken gewiesen werden. Die kasachische GM-Amazone Dinara Saduakassova als vorläufige Zweitwertungsbeste freilich wird alles dransetzen, um doch den einen oder anderen aus diesem Quintett hinter sich zu lassen. Die erste Gelegenheit findet sie bereits heute vor mit Borko Lajthajm. Am Einserbrett geht der Kracher von GM Misa Pap, mit Anzugsvorteil, gegen GM Vladimir Burmakin in Szene. Dahinter beginnt GM Vladimir Epischin sein Duell mit GM Miroljub Lazic. 

Zwei Kärntner finden sich im erlauchten Kreis der Top-10-Protagonisten. Robert Hafner, der ungeschlagene Landesmeisterschafts-4.  startet sein Duell mit dem Serben Dragan Pantovic definitiv auf Augenhöhe. Simon Pacher als guter Zwischenzehnter, ebenso 2,5 Punkte im Gepäck, ist Außenseiter im Denkprozedere mit Kärntens Turnierkönig IM Leon Mazi aus Slowenien am vierten Brett. Simon stoppte gestern den Lauf von ASKÖ Finkensteins Superoldie Albert Legat (1,5). Nun wartet auf den 82-Jährigen  Thomas Meszar (Parndorf) und ein nächster Coup liegt im Bereich des Möglichen für „Albert den Großen“. 

Insgesamt freut sich Schiedsrichter IA Gregor Neff über 11 Titelträger im Saal. Weiß- und Schwarzsiege halten sich fast die Waage nach drei Runden mit 42:38. Christoph Knaller prallt auf den ungarischen FM Antal Tibor auf Brett sechs; zwei dahinter findet sich Schachfreunde Villach-Obmann Bernhard Hafner gegen seinen Einserspieler MK Anton Müllneritsch in einer angenehmen Außenseiterrolle. Der doppelte Schachdoktor Michael Higatsberger trifft auf die ungarische Amazone Gabrielle Di Lazarro. Kärntens dekorierte LM-Amazone Laura Tarmastin wird ihre Karten aufdecken müssen, um mit zumindest einer von diesen Ladys mitzuhalten. Laura mit 1,5 Zählern testet den Deutschen Petr Injac; Sloweniens Petra Kezjar hat ebenfalls identische Chancen auf einen Damenspitzenplatz.

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