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Feffernitz holt Titel & Aufstieg Veröffentlicht am: 11.04.2011   Autor: von Alfred Eichhorn

Doch alles paletti! Der neue Meister der 2. Schachbundesliga Mitte heißt SV Raika Rapid Feffernitz. Lenic & Co. sicherten sich ihr ganz persönliches Meisterstück bereits in der vorletzten Runde mit einem 5:1-Sieg über Absteiger Styria Graz. „Wir sind happy und werden in der 1. Bundesliga unseren Mann stellen“, sagt ihr Obmann Helmut Löscher. Zudem bleibt der Kader im Großen und Ganzen unverändert.

Erstklassige Spieler- Arztmann, FM-Perhinig, IM-Diermair
Erstklassige Spieler- Arztmann, FM-Perhinig, IM-Diermair

Geschafft, heißt es für GM Joszef Horvath & Co. übrigens auch. Die Stangl-Truppe bleibt oben, sicherte sich mit einem 3,5:2,5-Sieg über St. Valentin ihre Bundesligaexistenz. Darüber werden sich freilich die weiteren Stützen FM Heimo Titz, FM Kurt Petschar, IM Herwig Pilaj (!), FM Harald Genser und David Wertjanz besonders freuen. „Wir haben mit unserem Minibudget beinahe das Maximale herausgeholt“, meint sinngemäß ihre Obfrau Helga Stangl, vom Verein SC Die Klagenfurter. Und: „Das Geld für die 1. Bundesliga haben wir nicht.“

Maria Saal besetzt weiter alle Topklassen

Zu SK MPÖ Maria Saal: „Auch wir mussten noch einmal zittern, uns anstrengen, um den Klassenerhalt zu sichern“, sagt Spieler und Teamkapitän Bruno Stadler. Damit geht’s für Saisondebütant Günter Szolderits, Bruno Stadler, MK Sascha Reschun, Wolfgang Eichert, MK Johann Ertl, Arnulf Ramusch (!) und GM  Marco Tratar & FM Mario Schachinger bzw. FM Gabor Horvath  auch weiter. Denn Kärntens Paradeverein wird auch künftig auf beiden Hochzeiten der nationalen Top-Ebene tanzen!

Wolfsberg glänzte als Ausrichter

Ja, last but not least zum „souveränen Ausrichter“ (O-Ton KL & FS Manfred Mussnig) ZH Technologies Wolfsberg, am Schauplatz St. Stefan. Vereins-Präsident Mag. Roland Sternat hackt diese Saison ab, meint aber: „Für Wolfsberg gilt unverändert: Wir versuchen halt mit der kommenden Saison den Aufstieg zu erreichen.“ Übrigens, auch hier sind keine Veränderungen im Kader angedacht. Damit stehen die regionalen Denksport-Kapazitäten IM Erich Steflitsch, Gerald Waldmann und Heimo Töfferl und die „steirische Eiche“, Fred Wegerer“ vor einer echten Herausforderung. 

Vereins-Topscorer, Saison 2010/2011: Feffernitz: GM Luka Lenic (9/11); Wolfsberg: GM Hrvoje Stevic (7,5/8); Maria Saal: MK Johann Ertl (6,5/11); SC Die Klagenfurter: FM Harald Genser (6/11).

Resultate, 9. – 11. Runde: Wolfsberg – Sauwald 4:2, Feffernitz – St. Valentin 4:2, Klagenfurter – Gleisdorf 3:3, Maria Saal – Austria Graz 2,5:3,5; 10. Feffernitz – Styria 5:1, Wolfsberg – Straßenbahn 3:3, Maria Saal – Sauwald 4,5:1,5, Klagenfurter – St. Valentin 3,5:2,5, 11. Runde: Styria Graz – Wolfsberg 2:4, St Valentin – Maria Saal 4:2, Straßenbahn Graz  – Feffernitz 3:3, Sauwald – Klagenfurter 2,5:3,5.

2. Schachbundesliga Mitte, Endstand, 11. Runde: 1. Feffernitz 18, 2. ESV Graz 16, 3. Wolfsberg 15, 4. Ansfelden 12, 5. Straßenbahn Graz, 6. St. Valentin, 7. Maria Saal, 8. Steyregg, 9. Klagenfurter, je 11, Absteiger: Styria Graz 6, 11. Sauwald 5, 12. Gleisdorf 5.

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