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Eröffnungshit endet x – Aufsteiger blitzen ab Veröffentlicht am: 14.09.2015   Autor: von Alfred Eichhorn

Business as usual diktierte den samstägigen Ligaauftakt. Die Schlagerpaarung mit Titelverteidiger Maria Saal und erstem Bundesliga-Mitte-Aufstiegsfavoriten SC Die Klagenfurter endete vorerst mit einem 4:4-Unentschieden. Jeweils 2,5:5,5-Verluste setzte es für Neulinge.

Auf der Jagd nach Mottos oder attraktiven Gesichtern in Kärntens Topklasse wird man rasch fündig. Oben angesiedelt ist dabei die noch nicht ganz 18-jährige Steierin Laura Hiebler, die zudem ihren Einstand im Cafè Hecher versüßte mit einem gelungenen 1:0-Coup über ihren konsternierten Landsmann Marco Stagl auf hochexplosivem zweiten Brett. Ein Erfolgsmuster quasi mit doppeltem Wert – die WM-Teilnehmerin rettete bei ihrer starken Premiere damit der Asvö-St.Veit-Spielacht das 4:4 bei Wolfsberg, da am Schauplatz Einserbrett einmal mehr „Altmeister“ MK Heimo Töfferl das bessere Ende (4:1-Ausbeute) danach über Alfred Eichhorn hatte. Mit Berechnungsfaktor 40 wird die Elozahl der frisch gekrönten steirischen Landesmeisterin zudem in motivierende Höhen schnellen. 

Konträr in diesem Teamkampf präsentiert sich das andere Gesicht – es ist nicht mehr so ganz frisch, aber wirkt trotzdem nicht verbraucht und aus dessen Augen sprüht dosierte Jugend sowie leider, für sein geschlagenes Vis-a-Vis Konrad Mostögl, auch wieder Appetit nach Einzelerfolgen. Kurzum, auf seiner neu gedruckten Visitenkarte steht Gerald Waldmann, Wohlfühlalter 48 und bärenstarker Neunter beim vor Kurzem in Szene gesetzten Styrian-Open von ÖSB-Genderlady Schmidbauer. Über weitere Einstandssiege freuten sich Ferdinand Stückler, Laura Tarmastin sowie St. Veits 79-jähriger Dauerbrenner MK Werner Groiss über Mario Huber. 

Sloweniens IM Simon Jeric führte Feffernitz zu einem 4,5:3,5-Auftaktsieg gegen Starc‘ Post SV Kärnten. Halbe Punkte erobert das Geschwisterduo Sarah & Gregor Zöhrer, Sarah verliert gegen Walter Peierl, Gregor erledigt seine Pflicht über Eva-Maria Schmied. 

Das Comeback der Aufsteiger HSV Spittal & SV Feldkirchen war quasi gleichermaßen misslungen nach jeweils einem 2,5:5,5-Verlust: Spielverderber Nummer eins wird Askö Finkenstein mit den 1:0-Protagonisten IM Vojko Mencinger, Marko & Josef Gallob sowie Gert Tscheinig. Die einzige Spittaler Überraschung kredenzte Bernhard Müller am achten Spielbrett auf nach 1:0-Hauptgang mit hochfavorisiertem Matthias Heindl. Spielverderber Nummer zwei ist Schachmaty Ruden auswärts mit Kapazundertrio Spalir, Kaspret & Zebedin, aber auch 1:0-Anhängsel Gerhard Maierhofer und Maria Krassnitzer. Heimsiege verbuchen jedoch  Dietmar & Othmar Gruber. 

Maria Saals Ligakader nahm offenbar den frühen Auftakt noch nicht geschlossen wahr und so mussten ab unbesetztem Brett sechs (Florian Hribernig) nicht überdekorierte Akteure ein Stelldichein geben. Just dort kreierte b3-Aufschläger Bruno Stadler die Topsensation der Auftaktrunde und bugsierte auf der Sieben MK Ulrich Altrichter ins Abseits und rettete damit das 4:4 und paradoxerweise wohl schon die Aussicht auf eine erfolgreiche Titelverteidigung der Gastgeber. Es könnte aber gut möglich sein, dass FM Kurt Petschar und Co. noch Protest einlegen, da er wider Erwarten über sein eingetragenes Spielgegenüber Herbert Halvax nicht über Remis hinauskam – so wie übrigens auch am Topschauplatz IM Kreisl gegen FM Genser. Dann würden die SC Die Klagenfurter wohl mit 7,5:0,5 diesen ersten Hit und damit den Titel vorzeitig unter Dach und Fach bringen – und nebenbei auf einem Streich die quasi umgehende Bundesliga-Mitte-Rückkehr erledigen. Nähere zu dosierende Auskünfte darüber kann aber Franz Krassnitzer erteilen bezüglich möglicher Ergebniskorrektur und diesem Aufstellungs-Fauxpas. Zumal ja FM Georg Halvax überraschend – freilich zu späterem Zeitpunkt – im Wolfsberger Spiellokal gesichtet wurde. Alles Fakt – aber vielleicht hat sich jemand einfach nur bei der Ergebniseingabe irrtümlich vertan? Ein breites Grinsen und Feld für Recherchen ...

... Ach ja – zurück zum Wettkampf: Zan & Aljosa Tomazini schafften mit 1:0 auf dem Weg zum Topscorer der Saison 15/16 die Auftakthürden FM Wertjanz & FM Titz. Jakits schlägt Imarah und das Jugendbrett beschlagnahmte Opietnik über Kapelarie. 

Und last but not least hat sich auch noch Lienz beim 3:5-Verlust in Feistritz Paternion nicht mit Ruhm – Einzelverluste von MK Meyer, Mascher sowie Franz Vergeiner gegen Trio FM Hartl, Tim Janzelj & Samo Rozic – bekleckert. Julian Maresic gewinnt am Schauplatz Nachwuchs aber gegen Katja Zeber. In diesem Sinne allen eine schöne, interessante und bis auf marginalen Abstrichen erfolgreiche Ligameisterschaft. Ich bin mir sicher ihr werdet dieses „Ding“ schon rocken ... 

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