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Kärntner Landesmeisterschaft 2026
Vom 22.02. bis zum 24.10. findet die Kärntner Landesmeisterschaft 2026 statt.
Die A-Bilanz nach dem ersten Drittel kann für den Veranstalterverein ASVÖ St. Veit kaum besser sein: Oben auf ist mit GM Matthew Turner der erste Schotte der bei diesem Traditionsturnier teilnimmt. Mal schauen was der 39-Jährige noch so in petto hat. Und klappt’s für ihn mit dem Gesamtsieg, dann winkt unter Umständen bei der Siegerehrung der erste Kilt! Freilich bis dahin türmen sich Hindernisse auf. Und erfreulicherweise sind es steirische & kärntnerische.
Seniorenstaatsmeister Georg Danner schließt nahtlos an große Erfolge auf Kärntner Boden (GM-Norm in Velden) an, wirft heute unter dem Motto steirisches Kernöl gegen schottischen Kilt Turner (75er-Baujahr) im Abendhit (19 Uhr, St. Veiter Blumenhalle) den Fehdehandschuh aufs Spitzenbrett hin. Altmeister IM Danner (66) hat Anzugsvorteil und das ist vielleicht die halbe Miete für ihn schon, um weiter im attraktiven Rennen um Endrang eins zu bleiben. Entweder beide oder einer muss danach seine weiße Weste (Maximum) ausziehen. Egal!
Just dahinter zeigt ein Kärntner ganz groß auf: Spittaler MK Thomas Manhardt (Schachsteirer aus Passion!) führt eine 6-köpfige 2,5-Punktespielergruppe nach seinem ersten „Ding“ gegen GM Marin Bosiosic an und prallt jetzt auf Kärntens Open-Dauerbrenner IM Leon Mazi aus Slowenien – de facto mittlerweile einfach SV St. Veit! Manhardt nimmt allerdings freie Fahrt auf den wohl vakanten FM-Titel auf. Und dick im Geschäft ist auch „Kärntner“ FM David Wertjanz. Der SC Die Klagenfurter-Akteur hat freilich mit dem „St. Veit-Kroaten“ Bosiocic eine harte Nuss – zumal Nachzug – zu knacken.
Und einmal mehr konstant im Spitzenfeld zeigt sich Ansfeldens Denksport-Ass FM Florian Sandhöfner. Auf den 1981er-Jahrgang wartet GM Mohr mit Weiß, der zudem jede Menge Erfahrung in diesem „Duell auf Augenhöhe“ mitbringen kann. Im Top-10-Feld weilen ferner FM Georg Halvax als Neunter und Verfolger Florian Mostbauer.
Und für den Veranstalter gibt’s nach vielen Jahren ein erfreuliches Wiedersehen mit FM Damjan Plesec. Mit dem knapp oder schon 60-jährigen Slowenen hat St. Veits Höhenflug – einst – so richtig begonnen. Und: Man sieht ihm sein Alter überhaupt nicht an – nice, very nice!! Nach seinem Verlust gegen Bosiocic muss/soll Damjan heute Farbe bekennen gegen Ansfeldens Gipfelstürmer Florian Mostbauer, der jedoch seinerseits auf Weiß bauen kann.
Frech ist sie zuletzt geworden und dieses verbale Selbstvertrauen scheint weiblicher MK Laura Tarmastin nun scheinbar auch auf Schachbrett mitzunehmen. Ihr letztes Opfer - nach waghalsigem, freilich schon erzwungenem Opfer - wurde Oberösterreichs Schachhaudegen im Kärntner-Turniersaal Martin Huemer. Damit strahlt Laura mit einem männlichen Quintett von der B-Spitze unter knapp 100 Spielern. Ihre weiße Weste werden allerdings einige im wechselseitigem Szenario ausziehen müssen. Derweil ist Wolfsberger Markus Koban erster Gejagter und muss seinen „Sonderstatus“ als erster aus der Spezies Mann gegen „Weiß-Amazone“ Tarmastin verteidigen.
Dahinter lauten die Toppaarungen Jan Dolinar (SLO) gegen Jurij Khalakhan, dem 15-jährigen ukrainischen Gipfelstürmer in Diensten Fohnsdorfs bzw. Vincent Nussbaumer, 15 Jahre aus dem Ländle, versus deutsche Saalkonstante Volker Melde. Zehn Spieler halten bei je 2,5 Zählern, darunter auch Niederöstereichs Amazone MK Monika Molnar. Ihr Vis-a-vis: Magistrats Boss Gerhard Raschun sen!
Wenn sein Name Programm ist, dann hat Pablo in seinem Duell gegen zwölf junge Österreicher freilich die allerbesten Karten um seinen ersten Gesamtsieg hier. Mit drei Siegen trifft das slowenische Kid auf Pavel Hersel (Kremsmünster), der 2,5 Zähler bislang aufs Konto brachte. Den Kärntner Kracher gestalten Marc Mronsberger (2,5) und Chiara Marika Mostögl (2), beide vielversprechende Neuzugänge bei ASVÖ St. Veit. Daniel Lepuschitz (Post Sv Kärnten), ebenso zwei Punkte, trifft auf Turnier-Einsteiger Bastian Grafschafter, ebenfalls Nachwuchshoffnung in St. Veit.
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