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Kärntner Landesmeisterschaft 2026
Vom 22.02. bis zum 24.10. findet die Kärntner Landesmeisterschaft 2026 statt.
Verfolger Ruden tauschte mit „Die Klagenfurter“, die Eisenkappel mit 5,5:2,5 distanzieren konnten, punktegleich den ersten Verfolgerstatus. Kurt Petschars Remis-Serie trotzte dabei dem 5-fachem Einserpaket, produziert vom 17-jährigen Slowenen Aljosa Tomazini. Hingegen fand Genser kein taugliches Mittelchen, um dessen Bruder
Zan am Ende ein 1:0-Resultat zu verwirken.
Admiras Unterhaltungswert auf dem Zweierbrett fand mit dem erstmaligem Aufkreuzen von Gerald Leitner dort ein prominentes Opfer im aktuellen Landesmeister Daniel Hartl. Eine nachträgliche perfekte Revanche, wenn mein Gedächtnis halbwegs funktioniert. Die Überraschung lieferte PSV/Klagenfurt nach einem starken 5,5:2,5-Triumph über Wolfsberg.
Gerald Waldmann sorgte mit seinem Sieg für eine ausgeglichene Bilanz beim Gegner Albert Smole: 3 Siege, Pause, 3 Verluste. Schachmatys Höhenpflug findet auch ohne den üblichen Einser Kaspret seine attraktive Fortsetzung. Ersatzjoker Sandi Krivec stellte seinen, mit einem IM-Titel dekorierten Gegner, Vojko Mencinger in den Schatten. Wann verliert Wolfgang Zebedin endlich? Ich setze eine Belohnung aus in Form einer Extrazeile! Der Kleine Zeitung-Mann hat einen imposanten Kampfnachweis von 5/6-Punkten. Das passt ganz und gar nicht in mein Konzept! Lienz konterte zuhause St. Veit mit 4,5:3,5, im möglichen nachrangigen Podestduell, aus. Aber das Highlight setzte dabei doch Ivano Ceschia, der Udineser zaubert bei seinem „Ciao-Comeback“ ein fröhliches Damenopfer zum Läufer/Springer-Matt gegen Mascher aus dem Hut. Oberbichler nahm auf die Befindlichkeiten „seines“ Präsidenten Friedrich Knapp null Rücksicht, siegte. Desgleichen setzte auch Robert Rieger gegen mich um, komplettierte seine imposante Serie mit einem 6. Sieg und zur Soloführung in der Scorerliste! Paul Meyer schaffte das zweite Remis in Folge mit Gegner IM Leon Mazi.
Maria Saal trennte sich von Feffernitz mit 4:4. Die 3-fache ÖM Sonja Sommer musste dabei F. Arztmann den Vortritt lassen. Paul Imarah überzeugte sowie Arnulf Ramusch (!) und H. Tscharnuter. Bei Georg Halvax hingegen steht ein „K“ dahinter, auch keine ideale Situation für ein Spitzenbrett. Bruder Alexander wetzte diese Scharte halbwegs aus.
In der Unterliga gab’s den siebenten Streich für Leader SSZ/Klagenfurt mit dem 4,5:3,5 über Feldkirchen. Selbiges Score erreichten auch „Klagenfurter“ über St. Veit und auswärts die SF Villach in Völkermarkt. Lienz benötigte wohl Admira Villach 2 als Gegner, um sich an einem ersten Sieg zu erfreuen. Das Ausmaß mit 6:2 war allerdings ziemlich unverschämt. Die Protagonisten Plössnig, Brandstädter, Zanon, Weiler & Staller zeichneten dafür.
HSV Spittal untermauerte seinen Aufsteigerstatus in die Liga mit einem 4,5:3,5 über Suetschach/Feistritz. Gewinne sah man von Michael & Stefan Scheiber, Heinz Rupacher sowie Christian Hofer. Die schönsten Siege – sagt man – sind die angesagten. Und ich hatte mir um Hermagors Klassenverbleib Sorgen gemacht! Von wegen, die Stadik/Grabner-Acht hat selbst die Ärmel mit Emberger & Co. aufgekrempelt und wohl mit verwegenen Brettzügen den Kontakt zum rettenden Ufer aufgenommen. Respekt dafür! Die herzögliche Brescak-Acht verteidigte Rang drei mit 7 Remis und einem Verlust gegen „Die Klagenfurter“. Als starker Oldie zeichnet sich Albert Legat aus, ein „Kämpfer vor dem Herrn“ auf dem ersten Brett bei ASKÖ Finkenstein. Er hat die besten Aussichten als erster 100-Jähriger dort die Klingen zu kreuzen.
Ligatabelle, 7. Runde: 1. ESV Admira Villach 32,5, 2. SC Die Klagenfurter 32 (15), 3. Schachmaty Ruden 32 (14), 4. Volksbank Lienz 30,5, 5. MPÖ Maria Saal 28,5 (11), 6. PSV/Post Klagenfurt 28,5 (9), 7. ASVÖ St. Veit 28,5 (8), 8. Raika Rapid Feffernitz 28, 9. SK Feistritz Paternion 27 (8), 10. Hypo Wolfsberg 27 (7), 11. ASKÖ Finkenstein 22, 12. SSK Obir Bad Eisenkappel 19,5.
Unterligatabelle: 1. SSZ-Zveza Bank/Magistrat Klagenfurt 37,5, 2. HSV Spittal 35,5, 3. ASVÖ St. Veit 32,5, 4. Schachfreunde Villach 30,5, 5. Volksbank Feldkirchen 30, 6. ESV Admira Villach 29,5, 7. Volksbank Lienz 25, 8. Finkenstein 24,5, 9. Möbel Zimmermann Hermagor 24, 10. Die Klagenfurter 23,5 (8), 11. SK Suetschach Feistritz 23,5 (8), 12. VST Völkermarkt Gojer/K. Ents. 20.