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Kärntner Landesmeisterschaft 2026
Vom 22.02. bis zum 24.10. findet die Kärntner Landesmeisterschaft 2026 statt.
Schlagerpaarung in Völkermarkt heute: Sololeader Kiss (4,5) wartet auf Zan Tomazini (3,5). Sein Verfolgerduo Mazi & Halvax, je 4 Zähler, kämpfen um Anschluss. Routinier Weiler übernimmt vor punktegleichem Youngster Kogler die Führung im B-Feld.
Die Quoten auf einen nächsten Gesamtsieg in der Neuen Burg in Völkermarkt von Titelverteidiger IM Attila Kiss sind fast im Keller. Der Ungar stoppte in Partie 4 FM Georg Halvax mit Schwarz und holt sich mit einem weiteren Coup über MK Thomas Manhardt die Solospitze in der attraktiven Top-10-Gruppe im 28-köpfigen A-Feld nach fünf gespielten Partien. Weiter ungeschlagen bleibt aber auch „Kärntens Turnierkönig“ IM Leon Mazi. Der Slowene spielt x gegen seinen Landsmann FM Spalir und stoppt danach die Toppräsenz von Klagenfurts stark aufspielendem Leopold Jakits. Unterm Strich ergeben das vier Zwischenpunkte für ihn, ebenso viele stehen freilich auf der Habenseite seines nächsten Rivalen Halvax. In diesem Abendhit werden schon die Weichen gestellt für den Gesamtsieg, zumal beide schon gegen Leader Kiss gespielt haben.
Den Kontakt zu den Top 3 hält auch der vorläufige Fünfte ÖM David Wertjanz. David reicht dafür ein x gegen Manhardt und ein „Pflichtpunkt“ gegen den Slowenen Darko Spelec. Auf den Studenten wartet freilich jetzt Rudens heißestes Eisen FM Spalir, der aktuelle Sechste mit einem halben Scorerpunkt weniger auf seiner Seite. Der zweite 3,5-Punkte-Akteur ist der von Halvax besiegte Zan Tomazini, der den guten Lauf des 14-jährigen deutschen Youngsters Robert Stolz vorläufig beendet. Richtig gut in Szene setzt sich auch Wolfsbergs stärkster „Oldie“ MK Heimo Töfferl. Mit zwei Remis gegen Scholz & Drinovec wartet der Achte heute auf „Schachsteirer“ Manhardt.
Das 24 Kopf starke B-Feld der bereits 12. Auflage der Völkermarkt Open liefert sich an seiner Spitze weiter ein Kopf-an-Kopf Rennen. Verantwortlich sind die zwei Protagonisten Georg Weiler und der wohl vor seinem größten Turniererfolg stehende Paul Kogler. Der noch 13-jährige Maria Saaler erreicht einen halben Punkt im Hit mit Weiler und macht dasselbe mit Zugzwangs David Griessnig.
Weiler selbst verpasst den Solosprung nach vorne in seinem Duell mit Rattens Veranstalterboss Harald Göslbauer. Der Dritte im Kreis der 3,5-Punkte-Akteure ist Franz Wertjanz nach seinem etwas überraschenden Sieg über Hannah Sommer. Der Kühnsdorfer, der zum Auftakt den Kürzeren gegen „Seine Majestät“ Franz Josef Topolovec zieht, lotet nun am Spitzenbrett das jugendliche Potenzial von Kogler aus. Mal schauen ob’s Kogler besser machen kann als Hannah Sommer.
Gut erholt vom seinem Auftakt-Fauxpas zeigt sich auch Post Klagenfurts Institution Walter Peierl. Auf den „Oldie“ wartet nun Rattens Veranstalter-Ass Göslbauer. Derweil lauert wohl Griessnig mit Weiß auf eine Schwäche von Weiler am Einsertisch.
Im Jugendopen führt zwar der hohe slowenische Favorit Miha Globevnik das 6-köpfige-Feld mit vier Punkten nach fünf Spielen an. Miha hat nach seinem Überraschungsverlust gegen Wolfsbergs Werner Heilinger allerdings „nur“ einen Punkt Vorsprung auf seinen „erklärten“ Rivalen Luca Topolovec vom Akademiker-Verein Zugzwang Klagenfurt. Chiara Marika Mostögl vom SV Wolfsberg ist vorläufige Dritte mit 2,5 Punkten.
Kräftig Daumen drücken angesagt ist für die so sympathische 26-jährige Slowenien Vesna Rozic. Das weibliche Aushängeschild vom Verein SK Feistritz Paternion kämpft leider gegen einen tückischen Krebs mit Metastasenfolgen. Für eine vielversprechende Therapie in der deutschen Klinik Burghausen braucht die knapp vor ihrem Medizindoktorat stehende Vesna allerdings finanzielle Hilfe.
Wer aus Kärntens Schachgemeinde mithelfen will und vor allem kann, der erhält alle dazu betreffenden Informationen (samt Kontonummer http://www.ecuonline.net/com/news/single/444.html) auf der Homepage der ECU (European Chess Union) in einem Hilfeaufruf ihres Vaters Adrijan.
Wir alle halten der reizenden Vesna und ihrer Familie derweil alle zur Verfügung stehenden Daumen – die außergewöhnliche Kämpferin wird ihren bislang härtesten Kampf ebenso erfolgreich gestalten wie ihre fantastische Ligapräsenz von Alfred Hofers Schachverein.
Am fehlenden Geld (ca. 50.000 Euro) darf es einfach nicht scheitern ...