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Kärntner Landesmeisterschaft 2026
Vom 22.02. bis zum 24.10. findet die Kärntner Landesmeisterschaft 2026 statt.
Seine Bilanz ist eindrucksvoll, innerhalb von wenigen Monaten stehen ein „Herrenlandesmeistertitel“, präzise ein Allgemeiner, und ein Sieg bei den prestigeträchtigen Jugendstaatsmeisterschaften zu Buche. Georg Halvax wird’s verschmerzen, der Startranglistenerste geht mit hocherhobenen Hauptes von dannen, denn schließlich musste Rang zwei auch erst erkämpft werden. Dem Maria Saaler Nachwuchsstar wurde ein guter Arztmann zum Verhängnis und die direkte Punkteteilung im Megaduell mit Freund Hartl.
Bemerkenswert war auch die Leistung von David Wertjanz. Er schaffte es zu Rang drei, förderte eine respektable Denksportleistung an die Oberfläche. Und fixierte Historisches, denn zum ersten Mal sind die drei jungen Musketiere und Topspieler des Kärntner Schachnachwuchses am Olymp der Allgemeinen Klasse angelangt – Shapoo!
Alle Partien sahen am Finaltag einen Sieger und Daniel Knapp schaffte mit Rang fünf wohl sein herausragendes Resultat bislang. Schließlich ging er „nur“ mit der Nummer 13 an den Start!
Aber auch Position vier durch Christian Köfeler war eine feine „Extratat“ der Nummer 6 des Turniers, der damit seinen Verein ins Rampenlicht stellte. Apropos dazu: Ausrichter SV Raika Rapid Feffernitz mit Obmann Helmut Löscher und „Helferlein“ Hannes Tscharnuter wurden ihrer Rolle als – eine – Jugendhochburg in Kärnten mehr als gerecht, haben eine schönes Jugend- und Allgemeines Turnier für den Verband erfolgreich über die Bühne bringen können.
Er hat oft angeklopft, aber so richtig ist im bislang ein satter Coup versagt geblieben. Nun ist er ganz oben, krönte sich letztlich selbst in souveräner Manier zum neuen U18-König im Kärntner Nachwuchssport. Aber auch seine Verfolger lieferten ihm einen offenen Kampf, zerbrachen eigentlich nur an Ausnahme Robert Rieger, der „U16-Hecht“ im gemeinsamen U16/U18-Teich. Andreas hatte vielleicht das Glück ihn am Ende spielen zu müssen. Zum Vizemeister muss man der „Leichsacher-Nachwuchsbombe“ Magnus Zanon gratulieren, er sammelte nicht nur eine attraktive Buchholzwertung, sondern auch sonst viele „Brettskalps“ in Feffernitz. Das gilt auch für den St. Veiter-Ligisten Patrick Di Vora, der sein Talent nicht unter den Scheffel stellte, sondern auch mit Rang drei zufrieden sein kann.
Dass er sich im gemeinsamen Pool letztlich souverän behaupten konnte, war von ihm, der Nr. 1, genauso erwartet worden. Der „Autodidakt“ vom BRG/BG Lienz hat einiges an Reserven, steht auch praktisch knapp vor dem Sprung in den prestigeträchtigen österreichischen Nachwuchskader.
Ihm auf den Fersen folgt mit Alexander Halvax ein weiterer noch nicht ganz entwickelter Juwel mit viel Schmäh, aber einer stattlichen Portion Talent für den Denksport – ohne an Bruder Georg gemessen zu werden. Und Rang drei geht an den ruhigen, so sympathischen Marco Ravnjak. Er wächst langsam aber sicher aus der Rolle eines braven Handwerkers heraus. Das ist ausschließlich festgemacht an seiner hohen Remisquote.
Laura Tarmastin stellt ihre Stärken erst in Turnier-Atmosphäre unter Beweis. Dann allerdings lässt sie’s zumeist ordentlich krachen, kehrt das „Biest“ am Brett hervor. Sie war eine klasse für sich, verwies abermals ihre Vereinskollegin und Freundin Nr. 1, Lucia Steiner, auf Rang zwei. Viel Pech hatte diesmal Hannah Sommer, die sich Rang drei mit ihrer Performance mehr als verdient hatte. Aber Niederlagen, sofern man überhaupt davon sprechen darf, machen bekanntlich stärker…
Beide hatten Nerven aus Stahl, kombinierten sich in eine herausragende Position im spannenden Titelrennen. Das glücklichere, aber nicht unverdiente bessere Ende für sich hatte Favorit Florian Hribernig, der sich nun mit einem weiteren Landesmeistertitel dekorieren darf – Respekt! Der gilt aber nicht minder seinem „Quälgeist“ Wolfgang Guetz, der praktisch gleichauf mit ihm ins Ziel sprintete, nur minimal in der Zweitwertung das Nachsehen hatte. Sandro Tscheinig holte sich Rang drei, vermasselte mit seiner Punkteteilung gegen Guetz dessen Titeltraum und hievte sich damit selbst aufs Podest.
Fast noch spannender verlief die Titelsuche in der Mädchen-Kategorie. Am Finaltag übertrafen sich die vier jungen Nachwuchs-Kronjuwelen selbst, finishten allesamt mit 4,5-Zählern ins Ziel. Letztlich machte sich „Feind Nr.2“ als unentbehrliche Nebenwertung nützlich, produzierte folgenden Endstand: 1. Maria Krassnitzer, 2. Milena Sommer, 3. Alexandra Kogler, 4. Sarah Zöhrer, je 4,5-Punkte. Und am Ende gab’s dennoch die würdige und verdiente Gewinnerin mit Maria Krassnitzer, die sich permanent vorne abzurackern hatte.
Sie hat sich ihr schönstes Geburtstagsgeschenk (2. Jänner) diesmal selbst besorgt. Sie darf sich jetzt über ihren zweiten Sieg, nach dem U8-Gewinn freuen.
Noah Tscharnuter hat sich in der Schachszene bereits mit knapp vier Jahren ausgebreitet. Und schafft im zarten Alter von bereits sieben Lenzen seinen ersten Meisterbrief – wohin nur des Weges junger Mann?
Aber auch Lienz hatte viele kleine Helden in die Veranstalterhochburg Feffernitz geschickt. Und wurde belohnt mit einem weiteren souveränen Titelgewinn und –Spaß in der U10-Landschaft durch das Julian-Duo Maresic/Hasslacher. Paul Kogler wurde „nur“ Dritter, wird aber antworten. Das an die Adresse des erfolgreichen Lienz-Nachwuchstrainers Klemens Mascher. Katja Zeber darf sich über ihren Gewinn in der U10 mächtig freuen, schließlich kombinierte sie sich vor Joanna Lippitsch ins Ziel.
Sie gaben ihre „Talenteschau“ eindrucksvoll zum Besten. Da ernten Vereinsvertreter und auch die Trainer erste Lorbeeren ihrer emsigen Arbeit. Alexandra Tscharnuter machte ihrem Veranstalterklub, SV Raika Rapid Feffernitz, nämlich viel Ehre, fixierte den Titel erst heute und nicht wie irrtümlich berichtet bereits gestern. Egal, die tolle Zweite, Cindy Lippitsch, wird’s nicht stören, schließlich förderte sie als Wertungsschlusslicht eine fabelhafte Leistung aufs Brett. Nils Arztmann untermauerte seine U12-Ausnahmestellung, siegte klar vor Gregor Zöhrer und Fabio Fordon.
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