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Kärntner Landesmeisterschaft 2026
Vom 22.02. bis zum 24.10. findet die Kärntner Landesmeisterschaft 2026 statt.
Schuld daran hatte die Spielrunde zwei mit dem Hit gegen den hohen Favoriten Baden. Baden gab das Tempo auf einigen Brettern vor, triumphierte wahrscheinlich nicht unverdient mit einem wertvollen 4:2-Sieg. Nur „Hero“Markus Ragger am Spitzenbrett memorierte einen emotionalen Partieverlauf gegen Pavel Eljanov, investierte wahrscheinlich in einer „Muss-Situation“ eine Qualität gegen den russischen Super-GM (2729). Erquickte damit den finalen Restpart zu einer weiteren imponierenden Punkteteilung für ihn gegen einen Topmann. Seine Bilanz gegen 2700er-Brocken ist imponierend, unbesiegt gegen Aronian & Radjabov. Außerdem auch gegen die Exweltmeister Khalifman und Kasimdzhanov, dazu ein „Hammer-Sieg über Movsesian zuhause in St. Veit. Und frisch in Erinnerung bleibt die „Vergebene“ gegen Magnus Carlson, der sich diese Woche anschickt gar die neue Nummer 1 in der Rangliste zu werden. Quo vadis, Markus? Mit zwei weiteren souveränen Punkteteilungen untermauerte Ragger seine ungefährdete Spitzenposition in Österreich.
Meister Husek Wien trat mit einer stark abgespeckten Version beim Auftaktspiel in die neue Saison gegen Maria Saal an. Schaffte es aber mit zähem Spiel zu einer 2,5:3,5-Niederlage. Georg Halvax und Rainer Buhmann waren jedoch eine souveräne „Einserbank“. Für Georg gab’s noch eine Punkteteilung gegen den Lienzer, im Zillertal-Korsett, Bernhard Tabernig. Der amtierende Jugendstaatsmeister Daniel Hartl produzierte zwei Remis. Als wertvollster Spieler entpuppte sich jedoch der deutsche Rainer Buhmann mit 2,5-Zählern. Bekanntlich Freund und Trainingspartner von Markus. Zillertal, in Runde drei, war ohne Chance, musste sich deutlich mit 4,5:1,5 geschlagen geben. Darunter ein erfreulicher Sieg – nach zwei Verlusten – von Dusko Pavasovic.
Gastgeber Jenbach führt überraschend ohne Punkteverlust (16/18!) die Tabelle an. Maria Saal ist Sechster, Styria mit „Debütant“ Georg Pirker (2/3) auf Position vier. „Tina“ Kopinits, Amazone für Wulkaprodersdorf, bleibt mit drei Niederlagen hinter ihren eigenen Erwartungen. Maria Saal trat mit Ragger, Pavasovic, Buhmann, Kreisl, Tratar, Halvax und Hartl an. Interessant – finanzielle Engpässe? – ist auch die neue Zweiklassengesellschaft in der heimischen Eliteliga. Armutszeugnis oder Revolution etwa mit der 30-Zügeregel, dramatisch und spannend bleibt’s allemal.
Resultate: Husek Wien - Maria Saal 2,5:3,5; Maria Saal – Baden Wien 2:4; Zillertal – Maria Saal 1,5:4,5.
Tabelle: 1. Jenbach 6, 2. Fürstenfeld, Holz Dohr, Styria Graz, Baden, alle 5, 6. Maria Saal 4, 7. Pamhagen, Wulkaprodersdorf 2, 9. Hohenems, Husek Wien 1, 11. Zillertal, Lackenbach 0.