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Beim Völkermarkt Open bleiben Überraschungen aus Veröffentlicht am: 01.08.2010   Autor: von Alfred Eichhorn

Die gestern von Organisationschef Franz Kraßnitzer eröffnete 9. Auflage der Völkermarkter Schachtage kehrte mit 60 mitmachenden Teilnehmern zum Ursprung zurück. Doch das deprimiert keinesfalls, vor allem im Hinblick auf die anstehende 10. Jubiläumsaufgabe.

Sommer Hannah
Remis zum Auftakt - Hannah Sommer

Vielleicht wird sich „Macher“ Krassnitzer und auch Klaus Wernig, Vereinsobmann VST Völkermarkt Gojer, dafür etwas besonderes einfallen lassen. „Es geht auf jeden Fall weiter“, so auch der bei der Eröffnung anwesende Bürgermeister Valentin Blaschitz. Gekämpft wurde auch an elf Tischen im A-Bewerb, wo sich alle Favoriten zwar behaupten konnten, aber ihre individuelle Mühe hatten.

Attila Kiss, die Nr. eins aus Ungarn, Harald Genser, die Nr. 2 aus Klagenfurt und David Wertjanz, bereits starker Sechster in Klagenfurt. Als Nr. 3 überzeugte auch der Deutsche FM Juri Ljubarskij, der Gert Morze niederringen konnte. Viel Glück hatte Heimo Töfferl, um den deutlich auf Sieg stehenden Artur Sommer mit einem Damenzug, aus dem Nichts, zu frustrieren. Genser selbst hatte auch mit Werner Hipfl seine liebe Not zum Beginn. Nicht minder auch Wertjanz mit Martin Vallant. Nicht freiwillig, aber vielleicht etwas provoziert, war mein Verlust gegen den das Feld ergänzenden Mitstreiter Werner Kogler. Das musste wohl passieren, denn schließlich hatte ich kein mitfieberndes Äquivalent wie „Sohnemann“ Paul, der rasch sein Spielchen im 6.Jugendopen für sich selbst entschieden hatte. Das Geschwisterduo Eberhart, aber mehr noch Milena Sommer, die ihr Schottisch-Abspiel in sechs Zügen für sich entscheiden konnte, werden sich dort wohl um die Prestigeränge versammeln können.

Im B-Bewerb gab’s eine rasche amikale Punkteteilung von Daniel Knapp mit Maria Krassnitzer, aber auch Siege von Gerald Wieser und Remis von Patrick Di Vora, der Nr.2 am Start. Der Ranglisten-Erste, Germane Stefan Schmidt, hatte Mühe, blieb aber gegen Vesna Ogriz, Slowenien, wenigstens ungeschlagen. Mitfavorit David Hackl konnte einen „aggressiven“ Karl Zeber in die Schranken weisen.

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