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Battle Malakhatko & Istratescu um Faak-Open-Sieg Veröffentlicht am: 16.08.2016   Autor: von Alfred Eichhorn

Lokalhero FM Franz Riemelmoser kokettiert sensationell nach Remis gegen belgische Topamazone IM Anna Zozulia als bester Österreicher mit Endpodest nach vier von neun Partien.

Die diesjährige 32. Auflage der Faaker See Open erlebt heute Abend ab 19 Uhr im Kulturhaus Latschach möglicherweise einen vorentscheidenden Fight: Im Fokus steht dabei der Einsertisch mit bis dato ohne Punkteverlust gebliebenen Topfavoriten, GM Malakhatko und der französischen Saalnummer eins, GM Andrei Istratescu. Vor allem das Mitmachen des 1975er-Jahrgangs aus Frankreich ist eine faustdicke Überraschung, da jetzt praktisch gleichzeitig die Landesmeisterschaften laufen. Und im Vorjahr bei der 90. Jubiläumsauflage in Saint-Quentin erreichte er immerhin Endrang neun mit 5/11 Zählern. Seinen leichten Favoritenstatus untermauern auch knapp 40 %-Ausbeute im e4/d4-Anzugssegment gegen GM-Topleute wie Grischuk, Anand, Vachier/Lagrave, Kamsky und Co. Andererseits hat  sein belgischer Rivale Vadim Malakhatko die beiden Turniersäle in Faak & Feffernitz zu seiner absoluten Wohlfühloase erklärt und praktisch zuletzt Gesamtsiege quasi am Band produziert. Punktum bessere Voraussetzungen für eine packende Partie mit absolutem Vorentscheidungscharakter gibt es kaum. 

Doch mit von der Partie im 16 Spieler umfassenden 3-Zähler ausgewiesenen Verfolgerpulk sind weitere GMs mit Norweger Ruud Janssen und Russe Andrey Orlov, die auf Deutschen Hanisch und „Tiroler“ und Ex-Maria Saal Spieler Markus Meudt in Spielrunde fünf treffen. 

Ins Rampenlicht erfreulicherweise bugsiert hat sich aber mit 3,5 Zwischenzählern der Neo-Villacher, Askö Admira Villach Landesligist FM Franz Riemelmoser auf sensationellem Zwischenrang drei. Gestern ließ sich das 68er-Baujahr auch von Zozulia nicht schlagen, notierte Remis. Und der regionale Fachhochschul-Doktor und Pädagoge der FH Kärnten hat nun die Gelegenheit am Schauplatz Brett-2 sein Punktekonto um einen weiteren Sieg im Duell mit „Underdog“ Niederländer Bas De Boer aufzufetten. Zumal dessen Elokonto „bloß“ mit 1975 Punkten ausgewiesen wird. Just solche Partien sind alles andere als leicht unter Dach und Fach zu bringen, aber Daumenhalten für dieses zweite Topspiel im Saal kann praktisch für den „ums Eck“ wohnenden Lokalmatador (Faak am See) nicht schaden. Mit Mathias Eder, Schachfreunde Graz und Emanuel Frank, ASK Salzburg, sind zwei weitere Österreicher auf der Sieben und Zwischenzehn im Klassement anzutreffen. Ihre Tageskonkurrenz sind „Kärntner“ Franz Kuncic (Suetschach Feistritz) sowie Italiener Christoph Mair. Drei Zähler im Haben hat auch Admiraner Robert Hafner. Auf ihn wartet Andre Breedveld (2.127 Elo) aus Holland. 11 Nationen sind am Start, darunter 52 Österreicher im 90-köpfigen Teilnehmerfeld. 10 Meisterspieler müssen/sollen ihren Favoritenstatus um sechs Toppreise in trockene Tücher bis zum Turnier-Aus beim Veranstalterverein Askö Finkenstein samstags bringen. 

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