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Auftakt zum Kärntner Schachsommer: Die St. Veit Open machen den Anfang Veröffentlicht am: 07.07.2010   Autor: von Alfred Eichhorn

Der Kärntner Schachsommer meldet sich mit den 29. St. Veit-Open am Samstag, dem 10. Juli, ab 19 Uhr, im Andromedasaal des Fuchs Palastes, zurück. Mit drei Open (A-, B- und Jugend) geht’s für Friedrich Knapp und Co. los, dabei werden wohl alte Rivalitäten hofiert und einige offene Rechnungen im Feld beglichen werden können. Das verspricht ein Blick auf die Voranmeldungsliste. Egal, dem slowenischen Titelverteidiger und mehrfachem Sieger IM Leon Mazi droht definitiv erneut Ungemach in Form von den reifer (routinierter) gewordenen „Kärnten Sport-Gardisten“ Georg Halvax, Daniel Hartl & David Wertjanz.

Aber auch ein gewisser Gerald Leitner wird ganz bestimmt auf seine Chance lauern! Nur allzu gut sind seine Husarenritte beim Ratten Open im Mai in Erinnerung, wo er als Sensations-Zweiter einige „Brettdinger“ vom Stapel gelassen hat. Ganz locker einen GM & einige Titelträger dort auf die Ehrenplätze (in seinem roten Glückspulli?) verweisen konnte. Na, und „Mr. Tee“, IM Attila Kiss, wird doch auch mal wieder seine in den letzten Jahren gezeigten Formschwankungen ablegen können, gelingt’s dem stillen Magyaren, dann ist auch ein Spitzenrang für ihn möglich. Zu gönnen wäre es dem 50-Jährigen so wie auch unserem „Harry“ – schau, dass der Kontakt mit dem Podest erhalten bleibt! Vielleicht klappt es dann mit dem nächsten Fellegger-Bild (St.Veiter-Künstler) für dich –  FM Genser. Nach der Ausschreibung allerdings nicht, denn es winkt dem neuen Champion eine edle Uhr von Alfred Riedl’s imposanter Jacques Lemans-Kollektion aus seiner St. Veiter Europazentrale. Für Rang eins gibt’s zudem 1.000 Euro Urlaubsgeld – ausschließlich zu konsumieren als Empfehlung in der bald „autarken“ Energiestadt St. Veit.

Das B-Turnier hat Saison – deutlich mehr Spieler

Im B-Bewerb fehlt Titelverteidiger Martin Kahlig unfreiwillig – der Finkenstein-Ligist hat sich mit starken Leistungen über die 2000er-Elo-Grenze hinauskatapultiert. Ein Oldie, Gerhard Raschun, mit 1995-Elo, führt die Startrangliste dort vorläufig an, noch dazu einer mit beachtlichen Chancen auf den Gesamtsieg! Aber auf der Rechnung sollte man auch die Stocklauser-Brettgardisten haben: Primus Walter Lattacher, der sich diesmal nicht dem Druck der Nummer eins (vorläufig Nr. 2) stellen muss. Seine Kollegen Josef Widowitz & Julius Steindorfer sind nicht minder mit trickreichen Kombinationen zur Stelle. Florian Wiesbeck, „Ehrengast“ Herbert Titz und Co. werden allerdings ihr eigenes Süppchen mischen! Gefahr droht vielleicht noch von ein paar slowenischen Jungs, die wird man wohl erst im Turnierverlauf richtiger einschätzen können. Werner Thallinger, Gerald Wieser, Christian Glanzer, Daniel Knapp und auch Patrick Di Vora werden für den veranstaltenden Verein, Asvö St. Veit, an den Start gehen. Und natürlich ich, in der Rolle eines unberechenbaren Außenseiters! Apropos: Wo zum Teufel ist Wilfling? Auf den „Eisernen-Hermann“ war doch immer Verlass! Fängt er an zu taktieren, oder geht er fremd in Oberwart? Horst Regatschnig, Josef Gallob, Jakob Melcher, und die Doktoren Gerald Lentner & Erich Raab, sind sehr wohl mit von der Partie. Sie alle rücken die schlagkräftige Oldiefraktion zu recht ins Rampenlicht.

Völkermarkt Open steht auch schon Gewehr bei Fuß!

Ein paar (nachtragende) Einladungsaufforderungen sind auch für das mittlerweile traditionelle 9. Open Völkermarkt/6. Jugendopen von Franz Krassnitzer & Klaus Wernig (VST Gojer) noch der gierigen Brettmeute aufzudrücken. Ich werde das beobachten, wehe, wenn es diesmal keinen Rekord für die Abstimmungsstadt zu feiern gibt. Der Auftakt fällt auf den 31. Juli, samstags, und endet mit der sicherlich emotionalen Siegerehrung am 8. August, Sonntag.
Last, but not least, meinen speziellen Obolus an meinen Facebook-Kritiker, Josef Gallob jun., er war und scheint der Zeit wie immer voraus zu eilen, hat schon jede Menge Voranmeldungen dort für seinen Verein, Askö Finkenstein, und das anstehende 26. Faaker See Open, vom 14. bis 21. August, einhamstern dürfen.  Den stilvollen Abgang (also edle Veranstaltung) schreibt das bereits 19. Feffernitz-Open, ab dem 22. August, zwar noch lange nicht, aber auch dort scheint’s mit routinemäßiger Präzision vorwärts zu gehen. Marke Helmut Löscher eben!  

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